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U21 kämpft sich ins Finale

Foto: DFBL/Stöldt
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Calw (DFBL/bec). Das war ein hartes Stück Arbeit: Mit 3:1 bezwingt die deutsche U21-Nationalmannschaft in der Final-Qualifikation die Schweiz. Damit bleibt dem Team die Chance auf die Titelverteidigung im Endspiel gegen starke Österreicher.

Nach dem verlorenen 5-Satz-Krimi zwischen beiden Teams am Vortag in der Vorrunde setzen Deutschlands Trainer Hartmut Maus und Roland Schubert auf vier Spieler aus der Nord-Bundesliga (Ole Bruns, Ole Schachtsiek, Malte Hollmann, Rouven Kadgien) und auf Jonas Schröter vom DM-Dritten Wünschmichelbach aus dem Süden.

Nach einer Hollmann-Leinenangabe zum Auftakt gehören die nächsten Aktionen dem Titelverteidiger, der mit einem 3:1 startet. Dann kontern die Schweizer, führen zum ersten Mal beim 5:4. Nun entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, die Führung geht hin und her. Größerer Jubel brandet auf, als Kadgien einen eigentlich zu weit gestellten Ball noch an die Seitenlinie zaubert. Doch das deutsche Spiel an der Leine ist recht fehlerhaft, insgesamt vier Angriffe, bzw. Angaben landen im ersten Satz im Netz. Und so wird der Durchgang abgegeben: Nach Ausball des Schweizers Tim Egolf hat Deutschland den ersten Satzball – 10:9. Kadgien vergibt mit einem Schlag ins Seitenaus. Dann fällt ein kurzer Rettungsball Hollmanns auf die Leine – Satzball Schweiz. Kadgien kontert per Ass. Auch den zweiten Satzball der Eidgenossen wehrt Deutschland ab. Auch das Heimteam kann einen weiteren Satzball nicht nutzen – und nach weiter Ausangabe Kadgiens führt die Schweiz 14:13. Der Kellinghusen-Angreifer serviert erneut ins Netz und bringt dem Gegner den Auftaktsatz.

Der unglückliche aber durch die vielen Eigenfehler auch selbstverursachte Satzverlust schockt das deutsche Team nur kurz. 3:1 und 5:3 geht der Gastgeber in Front. Nun sind es die Schweizer, die Fehler einstreuen. Nach Leinenangabe der Eidgenossen steht es 7:4, dann 9:5. Doch der sichere Satzgewinn ist das nicht: Kadgien mit Doppelfehler – erst Angabe, dann Rückschlag – und die Schweiz verkürzt auf 8:9. Hollmann danach lang zum 10:8 und der Satz geht doch noch an den Titelverteidiger. Kadgien macht den Punkt.

Jetzt läuft es besser bei Deutschland, das schnell 3:0 wegzieht. Bei 1:5 versucht es die Schweiz mit neuem Personal. Das bringt jedoch nicht viel und das Heimteam zieht weiter davon zum 8:2. Das ist die Vorentscheidung in diesem Durchgang, den Team Germany  nach einem Hollmann-Ass mit 11:6 einfährt.

Der erneute Satzgewinn bringt die nötige Sicherheit ins Spiel der deutschen Auswahl. Im Blitztempo geht es wieder zum 3:0. Bei der Schweiz kommt mit Jakob Heitz auch der zehnte Kaderspieler, während der Gegner immer noch mit seiner Starting-Five agiert. Die nutzt Fehler der Eidgenossen zum 5:0, punktet dann selber zum 7:0. Mehr als ein Ehrenpunkt gelingt dem Team dann nicht mehr: Bei 10:1 gibt es neun deutsche Matchbälle, von denen glech der erste reicht: Rouven Kadgien punktet über die Schweizer Seite zum 11:1-Satzgewinn,  3:1-Spielgewinn und Einzug ins Endspiel bei der Heim-Euro.

Dort warten am späten Nachmittag die noch ungeschlagenen Österreicher. Für die Schweiz bleibt wie bei den letzten beiden U21-Europameisterschaften wieder „nur“ die Bronzemedaille.

Deutschland-Kapitän Ole Schachtsiek: „Wir haben uns nach dem ersten Satz, der sehr durchwachsen war, steigern können. Ich hoffe, dass unsere Leistung vom Ende des Spiels auch fürs Finale abgerufen werden kann. Dann wird es gegen die favorisierten Österreicher sicher ein spannenderes Spiel als beim 0:3 gestern.“

Deutschland – Schweiz 3:1 (13:15, 11:8, 11:6, 11:1)

Für Deutschland spielten: Malte Hollmann, Rouven Kadgien, Ole Brune, Ole Schachtsiek, Jonas Schröter

Für die Schweiz spielten: Nicolas Fehr, Tim Egolf, Noah Kellenberger, Jerome Sepin, Timo Hagmann, Joel Fehr, Christoph Mächler, Stefan Fehle, Dominik Rhyn, Jakob Heitz

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