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Teamcheck Gruppe A mit Berlin, Schweinfurt, Brettorf

Berlins Lukas Schubert vol fokussiert. (Foto: DFBL/Schönwandt)
> Berlins Lukas Schubert vol fokussiert. (Foto: DFBL/Schönwandt)

Rosenheim (DFBL/bec). Nur noch wenige Tage, dann kreuzen in der Rosenheimer Gabor-Halle die besten Männermannschaften des Deutschen Faustballs die Klingen. Die DFBL hat vor der DM noch einmal mit allen Teams gesprochen. Wie die Lage in Berlin, Brettorf, Ahlhorn, Schweinfurt, Pfungstadt und Rosenheim ist, lest ihr im traditionellen Teamcheck. Hier die Gruppe A:

Berlin will alles reinwerfen

Fast so souverän wie der Dauermeister TSV Pfungstadt im Süden hat im Norden das Hauptstadtteam die DM-Quali eingefahren. Nur eine Niederlage gab’s in der Saison (gegen den TV Brettorf). VfK-Weltmeister Lukas Schubert glaubt trotzdem nicht an den souveränen Durchmarsch ins Halbfinale: „Auf gar keinen Fall! Gegen Brettorf haben wir in dieser Saison bereits verdient verloren und wir konnten zuletzt nicht so überzeugen, wie es uns lieb wäre. Auch vor allem eine Schweinfurter Mannschaft in Topform sehen wir nicht in der Außenseiterrolle gegen uns. Mit einer schlechten Tagesform, oder einem verschlafenen Start ist man schnell der Gruppendritte!“, warnt der Angreifer.

Sollte es klappen, mit dem Halbfinaleinzug oder sogar dem Finale, dann wartet mit Sicherheit irgendwo der Topfavorit aus Pfungstadt. Schubert verspricht schon mal: „Falls wir Sonntag noch im Turnier sind und auf Pfungstadt treffen sollten, werden wir alles reinwerfen. Letztlich sollte es doch mit jeder Niederlage wahrscheinlicher werden, dass wir einmal als Sieger vom Spielfeld gehen, wobei es in der Halle wohl noch einmal schwieriger erscheint, sie schlagen zu können.“

Egal, wie das mögliche Duell gegen den TSV Pfungstadt ausgeht – anschließend wird mannschaftsübergreifend Urlaub gemacht. Schubert fährt gemeinsam mit dem TSV-Trio Patrick und Sebastian Thomas sowie Hendrik Vetter in den Skiurlaub: „Der Zug am Sonntagabend in Richtung Österreich ist bereits gebucht. Diese Chance lassen wir uns nicht entgehen und wir werden wieder ein paar Tage die Pisten unsicher machen.“

Schweinfurt tritt in Bestform an

Ungewohnt lange musste der TV Schweinfurt-Oberndorf in dieser Saison um die DM-Qualifikation bangen. Erst kurz vor Saisonende war das Ticket nach Rosenheim gebucht. Jetzt soll mindestens der zweite Tag der Endrunde erreicht werden, wie TVO-Trainer Joachim Sagstetter sagt. „Ziel ist es, das Halbfinale zu erreichen. Bei unseren Gegnern Berlin und Brettorf wird das sicher schwer. In den letzten Spielen gab es gegen diese nur Niederlagen.“

Besonders die letzte Hallen-DM lief für die Schweinfurter mäßig. Dort musste Angreifer Oliver Bauer nach einem Kopftreffer sogar ins Krankenhaus, ohne Schlagmann war dann nicht viel zu holen. Diesmal sind die Vorzeichen besser. „In der letzten Woche haben alle gut trainiert und es gab keine verletzungsbedingte Unterbrechung. Ich hoffe also, dass wir in stärkster Besetzung antreten können.“

Für „Jo“ Sagstetter gibt es nur einen Kandidaten für die oberste Etage des Treppchens: „Es muss hier schon einiges passieren, dass Pfungstadt den Titel nicht verteidigen wird“, glaubt der Vater von TVO-Star Fabian Sagstetter.

Brettorfs Kläner hofft auf Abschieds-DM

Gruppengegner der Berliner ist der TV Brettorf, bei denen am DM-Wochenende eine Legende zum letzten Mal das schwarz-weiße TVB-Trikot überstreifen möchte: Doppelweltmeister Christian Kläner beendet seine Bundesliga-Karriere. Daran denken kann der Routinier derzeit jedoch kaum: „Mit macht meine mittlerweile doch sehr langwierige Schleimbeutelentzündung im linken Knie aktuell deutlich mehr Sorgen, als mein bevorstehendes Karriereende. Kein Training seit dem Derby gegen Ahlhorn – das ist nicht unbedingt das, was ich mir für meine letzte große Meisterschaft vorgestellt habe. Ob ein Einsatz bei der DM möglich ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen“, sagt Kläner.

Er ist nicht der einzige Brettorfder, der angeschlagen nach Rosenheim fliegt: „Tobias Kläner ist nach seiner OP am kleinen Finger noch nicht wiederbei 100 Prozent und trainiert aktuell noch sehr zurückhaltend. Tim Lemke kämpft  sich aktuell nach seinem Muskelfaserriss zurück an das Leistungslimit.“ Dennoch: “ Die Lage und die Stimmung im Team ist durchaus positiv, da für das
Saisonhighlight noch einmal alle Kraftreserven mobilisiert werden und weil wir wissen, was wir in entscheidenden Spielen leisten können.“

Die Frage, ob Christian Kläner neben dem TSV Pfungstadt noch einen Außenseiter mit Titelchancen auf dem Zettel hat, beantwortet der Brettorfer Spielertrainer knapp, aber deutlich: „Nein!“

 

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