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SV Tannheim: Krimi um die Heim-DM

hinten v.l. : Barbara Maucher (6), Sarah Reisch (10), Lena Mertz (9), Klara Mahle (3)
vorne v.l. : Simone Hummel (5), Franziska Kohler (11), Katharina Hammer (7), Sabrina Schütz (8)
> hinten v.l. : Barbara Maucher (6), Sarah Reisch (10), Lena Mertz (9), Klara Mahle (3) vorne v.l. : Simone Hummel (5), Franziska Kohler (11), Katharina Hammer (7), Sabrina Schütz (8)

Tannheim (DFBL/bec). Das wird eine ganz enge Kiste: Als Ausrichter der Frauen-DM hat der SV Tannheim einen Startplatz sicher – wenn er zum Ende der Hauptrunde den Klassenerhalt eingefahren hat. So besagen es die Statuten. Doch für das Team aus Tannheim wird die Heim-DM zum Krimi. Denn vor dem letzten Spieltag liegt es nur zwei Zähler vor den Abstiegsrängen.

Nach klarem 3:0-Sieg über den direkten Konkurrenten TG Landshut und deutlichem 1:3 gegen den TV Eibach am vorigen Wochenende können die Tannheimerinnen die Qualifikation für die Heim-Meisterschaft noch nicht feiern. Im Gegenteil: Am kommenden Wochenende muss sich das Team mit 10:10 Punkten und 18:30 Sätzen ein Fernduell mit Aufsteiger Obernhausen (8:20, 17:32) und mit Landshut (8:20, 19:34 liefern).

Besonders der TV Eibach wird dabei zum Zünglein an der Waage: Die Eibacherinnen, die im Sommer selbst von der eigenen DM-Qualifikation überrascht wurden und diese aufgrund von Urlaubsplanungen absagen mussten, liegen klar auf Tabellenrang drei. Sie können auch mit zwei Niederlagen nicht mehr von Platz drei verdrängt werden. Würde also Obernhausen sein Spiel gegen Eibach möglichst hoch gewinnen, könnte Tannheim bei zwei eigenen Niederlagen (gegen die starken Teams TSV Dennach und TV Vaihingen/Enz) noch absteigen. Den dann freigewordenen DM-Platz würde der Liga-Dritte übernehmen. Vorausgesetzt, auch Landshut holt mindestens einen Sieg aus den Spielen gegen das abgeschlagene Schlusslicht Unterhaugstett und/oder den TV Stammheim.

Im Klartext: Eine klare Niederlage gegen Obernhausen könnte Eibach die DM-Teilnahme bringen. Klar, dass da im Vorfeld einige schon von möglicher Schiebung sprechen …

DFBL-Präsident Ulrich Meiners hofft, dass alles mit fairen Dingen zugeht und niemand sein Spiel absichtlich verliert. Er hat daher auch schon das Gespräch mit Verantwortlichen der Vereine gesucht und sagt: „Die Voraussetzungen und die Chancen liegen für alle auf dem Tisch. Jeder hat noch die Chance, sich aus eigener Kraft zu qualifizieren!“

Der 100-prozentig sichere Weg für den SV Tannheim sind mindestens ein Sieg oder drei gewonnene Sätze in den beiden eigenen Partien – wenn Obernhausen gegen Calw verliert …

 

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