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Seriensieger Pfungstadt siegt klar gegen Voerde

Ajith Fernando ist mit seinen Pfungstädtern wieder im Finale. (Foto: DFBÖ/Schönwandt)
> Ajith Fernando ist mit seinen Pfungstädtern wieder im Finale. (Foto: DFBÖ/Schönwandt)

Bredstedt (DFBL/bec). Das war deutlich: Mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg über den TV Voerde sichert sich Titelverteidiger TSV Pfungstadt souverän die erneute Finalteilnahme.

Im ersten Halbfinale der Männer sind die Rollen klar verteilt: Auf der einen Seite Serienmeister Pfungstadt als klarer Favorit, auf der anderen der TV Voerde als überraschender Habfinalist. Der Außenseiter kann schon im Auftaktsatz nur kurz mithalten – nach 4:4 dreht Pfungstadt auf und ist schnell 8:4 in Führung. Mit vier Punkten Vorsprung geht der Satz auch an den Favoriten – Patrick Thomas setzt eine unerreichbare kurze Angabe.

Der Doppelweltmeister, bei dem im Vorfeld nicht klar war, ob er nach Bänderverletzung wieder vollständig genesen ist, zeigt eine starke Partie – und wenn er nicht punktet, dann übernimmt das halt auch mal sein Bruder Sebastian, der das 2:0 für den TSV im zweiten Satz macht. Voerde, das im Vergleich zum Quali-Spiel verhalten gestartet ist, kann jedoch trickreich durch Jan Niklas Wolff zum 2:2 ausgleichen. Mehr allerdings ist nicht drin – das Thomas-Team zieht gnadenlos davon, über 7:3 und 10:6 geht auch Satz zwei klar an den Titelträger der vergangenen Jahre – 11:6.

Voerde bringt nun Kapitän Ingo Hansen in der Abwehr und Faustballclothing-Macher André Albrecht in der Offensive. Pfungstadt stört das nicht, das Team aus Hessen liegt schnell wieder mit 5:1 vorne. Und wenn der TVV dann doch mal einen Treffer landet, kommt der Ball inn Form von nahezu unerreichbaren Thomas-Angaben gleich wieder zurück. Doch bei 6:8 ist der Außenseiter zumindest halbwegs wieder dran. Aber Pfungstadt will nun die Partie beenden, zweimal Patrick Thomas und die ersten Matchbälle sind da – 10:6. Ein Ausball Trinemeier und ein Angaben-Ass von Thomas später steht der erste Finalist fest: Mit 11:7 geht der Satz und mit 3:0 das Spiel an den großen Favoriten. Voerde bleibt die Chance auf eine Medaille im kleinen Finale um Bronze.

Nick Trinemeier (TSV Pfungstadt): „Das war das, was wir uns vorgenommen haben – ohne Satzverlust ins Finale. Schön, dass das geklappt hat. Nun will ich in meinen letzten Spielen für Pfungstadt morgen das Finale gewinnen – und im Oktober in Südafrika natürlich auch noch den Weltpokal holen, bevor ich wieder zurück zu meinem Heimatverein Käfertal wechsel.“

TSV Pfungstadt – TV Voerde 3:0 (11:7, 11:6, 11:7)

Für Pfungstadt spielten: Sebastian Thomas, Patrick Thomas, Oliver Späth, Nick Trinemeier, Ajith Fernando

Für Voerde spielten: Jan Nicklas Wolff, Matthias Fischer, Philip Hofmann, Matthias Kreil, Kevin Schmalbach, André Albrecht

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