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28. Januar 2017 | Allgemein | International

Schweiz-Legionär Meyer macht Schluss

Letztes Abklatschen mit Lutz Meyer.
> Letztes Abklatschen mit Lutz Meyer.

Flums/SUI (DFBL/—). Das Schweizer 1.-Liga-Team des FBT Flums-Berschis hat auch in der Rückrunde der Relegation alle Partien gewonnen. Damit bleibt der Aufsteiger erstklassig, muss dies aber künftig ohne seinen deutschen Spielertrainer Lutz Meyer tun.

Vor drei Jahren konnte das FBT Flums-Berschis mit dem Zuzug des einstigen Vize-Weltmeisters Lutz Meyer die längst notwendige Verstärkung vermelden. Der heute 40-jährige in Zürich wohnhafte Deutsche stellte sich dem jungen Verein zur Verfügung und brachte dessen erster Mannschaft viel Stabilität. Was ein Bundesliga- und WM-erfahrener Routinier einem jungen, weniger erfahreneren Team bringen kann, zeigt die Bilanz: In der Feldmeisterschaft schaffte das FBT Flums den Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga, in der Halle schaffte es den Aufstieg von der 2. Liga in die drittoberste Spielklasse. Dass der doppelte Aufsteiger in beiden Meisterschaften zeitweise ganz vorne mitspielen und schliesslich den Klassenerhalt schaffen konnte, darf mitunter der Personalie Lutz Meyer zugeschrieben werden.

„1.-Liga-Potenzial auch ohne mich“

„Durch die Geburt unserer Tochter im letzten Sommer, wurde es immer schwieriger den Beruf, Privates und den Faustballsport unter einen Hut zu bringen“, begründet Lutz Meyer seinen Rücktritt. Zur Entwicklung der Mannschaft während der letzten drei Jahre meint er: „Die Aufstiege in den letzten Jahren spiegeln auch die Leistungssteigerung jedes einzelnen Spielers wider. Ebenso hat das Team als Ganzes zusätzliche Erfahrung gewonnen und ist so auch bei engen Spielen ruhiger und abgeklärter als zuvor.“

Für die Zukunft des Teams sieht Meyer nicht allzu schwarz: „Das Kader bleibt soweit zusammen und hat definitiv auch ohne mich das Potential die erste Liga zu halten, und mehr noch, durchaus im oberen Feld mitzuspielen.“ Meyer werde die Reise des FBT Flums auf jeden Fall auch in Zukunft weiter sehr interessiert verfolgen. „Ich bin dem Verein ja auch dankbar, dass er mir über die letzten drei Jahre das Vertrauen geschenkt hat.“

Viel profitiert und gelernt

Dass die Flumser nun ohne ihre Rückversicherung bestehen müssen, wird für die Mannschaft und den Verein zu einer noch grösseren Herausforderung. Captain Noah Gall: „Wir haben von Lutz viel profitiert und gelernt. Dafür sind wir ihm auch extrem dankbar.“ Es gelte nun, das Gelernte weiterhin umzusetzen, vermehrt junge Spieler in das Team einzubauen und das Trainingsniveau hoch zu halten. „Dabei sind wir Routiniers stark gefordert. Doch wir freuen uns auf die neue Herausforderung.“

Zum Abschied drei Siege

Seinen letzten Einsatz im Flumser Trikot hatte Lutz Meyer am Samstag in Aadorf. Dort führte er die Mannschaft zu drei Siegen – auch im letzten Spiel im Kampf um den ersten Platz in der Relegationsrunde gegen Ermatingen. In einem hochstehenden und spannenden Spiel setzte sich der Aufsteiger in vier Sätzen gegen die Thurgauer durch und machte Lutz Meyer damit ein schönes Abschiedsgeschenk.

Bericht: Sarganserländer/Markus Roth

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