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Schweinfurt an der Spitze

Schweinfurt (DFBL/aga). In der Süd-Bundesliga der Männer nimmt die Tabelle langsam Strukturen an. Mit Schweinfurt, Pfungstadt und Vaihingen stehen die bekannten Vertreter auf den Qualiplätzen für die DM.

TV Schweinfurt Oberndorf vs. TV Käfertal
5 : 0 ( 15 : 13 11 : 8 11 : 7 11 : 9 11 : 8 )

Ein 5:0, das liest sich äußerst komfortabel für den TVO – war es aber ganz und gar nicht – laut. Aussage von Joachim Sagstetter „geht der Sieg zwar in Ordnung ist aber zu hoch ausgefallen“ Das Spiel startete mit zwei überragenden Angabenschläger (Oliver Bauer auf Seiten des TVO und Cedric Trinemeyer auf Seiten des TVKs), die beide Abwehrreihen das eine oder andere Mal mehr als alt aussehen ließen. Im ersten Satz hatte der TVK in Summe fünf Satzbälle und erst beim 13:13 konnte der TVO ausgleichen. Auch in den weiteren Sätzen wird von einem engen Match berichtet – in dem der TVK sich immer bis zum Satzende in Führung liegend sah, aber den vielzitierten Deckel nicht drauf machen konnte. Ein weiterer Verletzter ist auf Seiten des TVK zu beklagen, Marcel Moritz musste schon im ersten Satz raus – Zehprellung. Da kein weiterer Abwehrspieler zur Verfügung stand musste ein gelernter Angreifer, Fabian Braun, in der Abwehrkette einspringen. Wenn wir schon bei Verletzungen sind: Nach zwei gespielten Sätzen ist die Hallenrunde für Marcel Stoklasa beendet – die Ärzte verordneten ihm eine 4-monatige Zwangspause nach einer Arthroskopie am vergangen Donnerstag

TSV Pfungstadt vs. TV Schweinfurt Oberndorf
5 : 0 ( 11 : 8 11 : 4 11 : 5 11 : 9 11 : 6 )

Die Dominanz des TSV nimmt schon langsam erschreckende Formen an! Zwei Spiele, 10:0 Sätze, das Ziel der Mannen aus dem Hessischen kann eigentlich nur lauten: Wir spielen eine Runde, ohne Verlustsätze. Wenn nicht der TVO, wer sonst kann dem Ensemble aus Pfungstadt noch Paroli bieten? Am ehesten traut man das dem TV Vaihingen in der Halle zu, auf dem TVV ruhen jetzt die Hoffnungen von ganz Faustballdeutschland.

FBC Offenburg vs. MTV Rosenheim
5 : 3 ( 11 : 7 8 : 11 9 : 11 11 : 5 9 : 11 11 : 6 11 : 4 11 : 4 )

Heimspielpremiere für den FBC in der Sporthalle am Sägeteich – das ist schon ein Schmuckkästchen in dem der FBC seine Heimspiele austrägt. Von einem wahren Fehlermarathon wird auf den Homepages der Vereine berichtet – wobei keinesfalls der Bessere sondern der Glücklichere gewann. Thomas Häusler: „Das war heute wie Weihnachten!“ Geschenke soll und muß man annehmen. Offenburg verlegte sich sogar zeitweise auf das Zurückspielen des Spielgerätes in das Feld des MTV, um auf Fehler der Bayern zu warten. Hart ging Welt- und Europameister Steve Schmutzler mit sich selbst ins Gericht: „Mit so einer Fehlerquote im Angriff gewinnen wir in dieser Liga keinen Blumentopf. Das Team hat das ganze Wochenende immer gekämpft und die Hoffnung die aufgegeben, obwohl es für die Jungs belastend ist, wenn man machtlos zusehen muss, wie der eigene Angriff das Spiel zu Gunsten des Gegners beeinflusst. Enthusiasmus wenigstens auf Seiten des FBC die dann am Sonntag beim badischen Duell nachlegen wollten

TV Käfertal vs. FBC Offenburg
5 : 1 ( 11 : 8 11 : 5 9 : 11 11 : 6 12 : 10 11 : 5 )

Im badischen Duell geht es nicht nur um Sieg oder Niederlage, es geht um mehr. Vom Start weg entwickelte sich eine wahre „Abwehrschlacht“, in der sich beide Mannschaften in nichts nachstanden. Auf Käfertaler Seite bekam der erst 17-jährige Levin Diago das Vertrauen und ersetzte im Vergleich zum Samstag Fabian Braun in der Defensive. Cedric Trinemeier im eigenen Aufschlag erwischte einen Sahnetag und punktete immer wieder direkt. Die Zuschauer sahen einen laufstarken und einsatzfreudigen TVK, der sich in dieser Partie für seinen Einsatz auch belohnen wollte und konnte. „Wir haben oft einige Anläufe gebraucht, weil die Offenburger unglaublich gut abgewehrt haben. Aber irgendwann kamen wir dann durch“, erklärte Nick Trinemeier die ungewöhnlich langen Ballwechsel.

Nach den ersten beiden Sätzen konterte der FBC Offenburg zur ersten längeren Satzpause zum 2:1. Die Mannheimer witterten jedoch ihre Chance, dass heute mehr drin ist als ein paar Sätze mitnehmen zu können. Einem deutlichen 11:6 Erfolg im vierten Satz folgte ein nervenstarker Endspurt in Satz fünf (12:10). Den möglichen Sieg vor Augen waren die Käfertaler nun oben auf.

Mit zwei Heimsiegen auf dem Konto belegt der TVK nun Platz 4 in der Tabelle und hat bereits jetzt einen kleinen Vorsprung auf die Abstiegsränge.

TV Vaihingen/Enz vs. MTV Rosenheim
5 : 2 ( 11 : 6 12 : 10 10 : 12 11 : 2 11 : 7 7 : 11 11 : 7 )

Auch die zweite Auswärtsfahrt des MTV änderte nichts, der Fehlerteufel war nicht in Offenburg geblieben, sondern machte die Reise nach Vaihingen mit. Dass die Kirschen in Vaihingen besonders hoch hängen, ist allgemein bekannt – verfügt der TVV doch wohl über den besten Blockspieler der Süd-Liga: Kolja Meyer im Leinenduell zu düpieren ist eine Herkulesaufgabe. Zumindestens zwei Sätze konnte der MTV auf der Habenseite verbuchen. Auch im zweiten Satz waren sie dran, konnten aber die ersten beiden Satzbälle beim Stande von 8:10 nicht verwerten. Der Rest ist schnell erzählt ab dem dritten Satz wurde die Lufthoheit des TVV gnadenlos ausgenutzt.

So stehen zur Zeit in Rosenheim 0:6 Punkte, 5:15 Sätze und der letzte Tabellenplatz in den Büchern, und die nächste Woche steigt das Duell gegen Schweinfurt-Oberndorf.

TV Unterhaugstett vs. TV Stammheim
3 : 5 ( 6 : 11 11 : 7 7 : 11 4 : 11 10 : 12 11 : 6 11 : 7 10 : 12 )

Das schwäbische Derby wurde am Freitag in der Bad Liebenzeller Sporthalle ausgetragen. Nichts für schwache Nerven, wie sich am Ende herausstellte. Der TVU bis zur Mitte der ersten fünf Sätze 5:1 oder 6:2, 6:3 und 7:3 in Führung liegend durch einen starken Robin Gensheimer. Ab der Satzmitte lief dann bei den Rubo Negro’s fast nichts mehr zusammen „desatröses Zuspiel, mangelnde Chancenauswertung laut dem „Schwarzwälder Boten““. So bekam Stammheim Oberwasser und nahm die Geschenke des TVU dankend an. Nach nicht einmal 70 Minuten lag der TVS schon 1:4 in Front nach Sätzen. Dann kam die Wende und der TVU konnte sich die Sätze 6 und 7 sichern. Nun passte vieles und Michael Ochner ließ ein um das andere Mal sein Können aufblitzen. Der TVU im achten Satz mit 8:3 in Front und ganz kurz vor dem 4:4 Satzausgleich. Ein letzter Trumpf auf Seiten Stammheim wurde gespielt, der entkräftete Ueli Reißner ging vom Feld und der TVU kam mit der geänderten Aufstellung der Stammheimer nicht mehr zurecht und stürzte sich und die Zuschauer von einer Verlegenheit in die andere. Am Ende ein 10:12 für Stammheim und die ersten beiden Punkte im Abstiegskampf.

Für den TVU brechen jetzt ungemütliche Zeiten an, in den nächsten 14 Tagen sind Vaihingen, Oberndorf und Pfungstadt die Gegner.

Stammheim wird für das kommende Wochenende bis unter die Haarspitzen motiviert gegen den FBC und gegen den TVK antreten. Da werden ganz große Bigpoints vergeben.

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