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Rückrunde mit Doppelspieltag eingeläutet

Dennach  mit 24:0 Punkten an der Spitze (Foto: DFBL/Schönwandt)
> Dennach mit 24:0 Punkten an der Spitze (Foto: DFBL/Schönwandt)

Calw (DFBL/saj) – Das zurückliegende Wochenende wurde in der Frauen Südliga fest geackert. Alle Teams der Südliga waren aufgefordert das gesamte Wochenende den Faustball zu schlagen. So trafen sich die neun Teams Samstag und Sonntag auf den Faustballplätzen der Südliga. Endlich machte auch das Wetter eine gute Mine zu den Spielen und bescherte den Spielerinnen weitgehend trockene Häupter. Zwar war zu Beginn so mache Erde noch feucht und sumpfig, aber zumindest von oben blieb man trocken. Mit dem gespielten Rückrundenstart wurden die Ausgangslagen etwas entzerrt und deutlicher platziert.

Der TV Unterhaugstett konnte leider auch an diesem Wochenende kein Boden gut machen und wichtige Punkte einfahren. So stehen die Haugstetter Frauen auch nach 12 Begegnungen immer noch ohne Punkte als Schlusslicht im Tabellenkeller. Alles Wehren, jeder Kampf wird den Rubos Negros einfach nicht belohnt. Die stark verjüngte Mannschaft zeigte sich jedes Spiel sehr beherzt und gewillt Punkte zu sammeln, jedoch brachte keine der verschiedenen Aufstellungen und Taktiken einen Sieg. Während samstags die beiden Spiele gegen den TSV Dennach (5:11, 2:11, 2:11) und den FSV Hirschfelde (4:11, 4:11, 6:11) sehr deutlich für die Gegner ausfielen, gelang es dem TVU sonntags mit den Gegnern gut mitzuspielen und sich vor ihnen zu profilieren. Den TV Bretten konnte man lange in Schach halten und sogar den zweiten Satz als seinen verbuchen, doch schlussendlich siegten die Brettenerinnen 3:1 (11:8, 12:14, 11:7, 11:7). Im Anschluss bot man dann dem TV Eibach kräftig die Stirn, es wurde über die volle Distanz von fünf Sätzen gespielt. Satz eins besiegelte der TV Eibach noch 6:11 für sich, doch mit Kampfleidenschaft und mutig aufgelegt schaffte es der TVU Satz zwei und drei knapp für sich zu entscheiden (12:10, 11:9). Danach war im Haugstetter Lager dann aber wieder die Luft raus und Eibach drehte das Spiel mit 6:11 und 7:11 an sich.

Die Pink Ladies aus Dennach ließen auch dieses Wochenende nichts anbrennen und können weiterhin die weiße Weste übergestreift lassen. Mit maximaler Punkteausbeute und nur einem Satzverlust aus vier Spielen bleibt der TSV deutlich an der Tabellenspitze. Samstags waren die Erfolgsfrauen zu Gast beim TV Unterhaugstett. Dort glänzte man hoch überlegen gegen die Gastgeberinnen und trennte sich nach drei schnellen Sätzen zu seinen Gunsten (5:11, 2:11, 2:11). Erst im zweiten Spiel kamen die Pink Ladies einmal kurz ins Straucheln und mussten sich in Satz drei knapp geschlagen geben. Doch Dennach wäre nicht Dennach, wenn sie sich davon beirren lassen würde. Aufgerüttelt und ihrem Können bewusst traten sie dann wieder fester aufs Gras und sorgten im letzten Satz dann wieder für klare Verhältnisse – Sieg zwei und weitere 2 Punkte für Dennach (6:11, 2:11, 11:9, 3:11). Am Sonntag auf heimischer Anlage wollten die TSV-Frauen dann keinen Satz unnötig hergeben begegneten ihren Gegnern aus Landshut und Öschelbronn ernsthafter und abgeklärter denn je. Gleich zweimal gelang ihnen fast die Höchststrafe der Gegner. Das erste Spiel deklassierte man die TG Landshut nahezu und sorgte mit 11:1, 11:3 und 11:6 für ein schnelles und überdeutliches Ergebnis. Ähnlich überrollte man den zweiten Gast aus Öschelbronn und ließ erneut mit 11:1, 11:5 und 11:8 kaum ein Mitspielen der Gegner zu. Unangefochten die Nummer eins im Süden ist und bleibt der TSV Dennach.

Die sympathischen Frauen aus Hirschfelde haben auch dieses Wochenende wieder eine weite Strecke zurückgelegt, um sich mit der Konkurrenz zu messen. Mit nicht mehr oder weniger Punkten im Heimgepäck, als man sich für dieses Wochenende ausgerechnet hatte, reisten die Frauen vom FSV Sonntagnachmittag dann auch zurück in die sächsisch Heimat. Samstags unterlag man wie oben erwähnt dem Klassenprimus TSV Dennach 3:1 (11:6, 11:2, 9:11, 11:3), konnte sich aber einigermaßen gut aus der Affäre ziehen und mopste dem TSV wenigstens noch einen Satz. Mit diesem Ausgang konnte man also zufrieden sein und somit bestärkt und selbstbewusst ins zweite Spiel ziehen, wo man dem TV Unterhaugstett begegnete. Dieses Spiel war dann auch eine klare Angelegenheit für die FSV-Frauen. Man ließ nicht zu, dass die Haugstetter richtig ins Spiel kommen konnten und zwang den jungen Mädels ihr Spiel auf. Nach drei Sätzen war dem Spiel ein bessere Ende für den FSV gepfiffen (4:11, 4:11, 6:11). Der Sonntag bescherte den Sächsinnen dann leider keine weiteren Punkte. Gegen den TSV Calw und den TV Vaihingen/Enz fand man jeweils keine wirksamen Mittel, zu stark agierten die beiden Kontrahenden an diesem Tag. Zu allem Überfluss knickte Angreiferin Sofie Hamann im Duell gegen Vaihingen dann auch noch um und humpelte von dort an Richtung Angriff und Rückschlag. Gegen den TSV Calw verlor man 11:7, 11:5 und 11:2. Gegen den TVV hatte man ebenfalls das Nachsehen nach drei Sätzen (11:3, 11:8, 6:11).

Am Samstagvormittag läuteten die Frauen vom TVV die erste Rückrundenbegegnung am alten Postweg ein. Zu Besuch der TV Bretten und die TG Landshut. Mit zwei 3:0-Siegen und 4:0 Punkten aus diesem Tag hielten die TVV-Frauen ihren zweiten Tabellenplatz aufrecht. So unterwies man den TV Bretten mit 11:5, 11:4 und 11:3 in seine Schranken und zeigte auch der TG Landshut knapp ihre Grenzen auf (11:6, 11:9, 15:14). Doch schon am nächsten Tag musste der TVV den zweiten Tabellenplatz aufgeben und dem TSV Calw aufgrund des besseren Satzverhältnisses den Vortritt lassen. Das Team um Spielführerin Natalie Lochmahr trat dieses Wochenende nicht mit dem vollen Kader auf den Platz, da Laura Kühner ihre Verletzung vom letzten Spieltag noch auskurieren muss und Neuzugang Kim Reimers sonntags studiumsbedingt verhindert war. Am Sonntag fuhr man also beim TSV Calw mit kleinerem Kader an als sonst. Während es gegen den FSV Hirschfelde noch gut lief und bald das Spiel für sich entschieden werden konnte (3:11, 8:11, 6:11), lief es gegen den direkten Konkurrent aus Calw nicht so tadel- und schwerelos. Zwar war man immer gefährlich nah am am Gegner dran, doch heute bewies der TSV die besseren Nerven, vor allem in Satz zwei. Nach diesem knappen Ausgang erholte sich der TVV nicht, geriet dann auch stärker in Rückstand und musste das Spiel den Calwern 3:0 überlassen (11:8, 15:14, 11:6). Drei Siege uns eine Niederlage sind trotzdem ein sehr gutes Resultat aus einem Doppelspieltagswochenende und beweisen, warum die TVV-Frauen so weit oben in der Tabelle hausieren.

Der TV Bretten verbuchte dieses Wochenende ein ausgeglichenes Punktekonto. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen konnte man sich versöhnlich geben. Am ersten Tag der Doppelrunde unterlag man dem TVV zwar deutlich 3:0 (5:11, 4:11, 3:11), doch zeigte sein Aufstreben und Gefährlichkeit dann gegen die TG Landshut. Dieses Spiel war eine knappe Angelegenheit und brachte richtig Spannung auf den Faustballplatz. Beide Teams spielten auf gleichem Niveau und ließen keine großen Abstände zueinander zu. Satz eins ging in der Verlängerung an den TVB (13:11) und auch Satz zwei zeigte Bretten sich siegreicher (11:9). Im dritten Satz bäumte sich die TG aber noch einmal auf und stellte dem TVB ein Bein. Dieser Satz verlief zu Gunsten der Pralinchen (7:11). Doch Bretten erwies sich heute punktewilliger als die TG und hatte die Nase im folgenden Satz wieder vorn. Somit wurde das Spiel nach vier Sätzen für den TVB entschieden (11:8). Sonntags empfing man dann die Gegner aus Unterhaugstett und Eibach im Heimatstadion. Der TVU machte ihnen das Leben schwer und hielt den TVB ordentlich auf Trab. Trotzdem behielt man den kühleren Kopf und siegte 3:1 (11:8, 12:14,11:7, 11:7). Gegen den TV Eibach hingegen hatte man deutlich das Nachsehen. Die grünen aus Eibach zeigten erneut ihre Klasse und ließen dem TVB nur wenig Chancen zum Konterangriff. Das Spiel ging 0:3 an den TV Eibach (5:11, 5:11, 8:11).

Ein rabenschwarzes Wocheneden hatten die Pralinchen von der TG Landshut zu verkraften. Keinen einzigen Punkt nahm man aus den vier Spielen mit ins Boot und rutschte somit auf Platz 7 in der Tabelle ab. Damit hatten sie wohl selbst nicht gerechnet und die Enttäuschung ist groß. Die mittlerweile etablierten Landshuter Frauen wurden von den beiden Aufsteigerteams besiegt. Bereits samstags fuhr man die erste unerwartete und somit bittere Niederlage gegen den TV Bretten ein (11:13, 9:11, 11:7, 8:11) und verlor auch das zweite Match gegen den TV Vaihingen/Enz, was eher zu erwarten war (6:11, 9:11, 14:15). Landshut musste erneut auf Spielführerin Sophie Bartsch verzichten, da sie noch immer mit ihrer Verletzung zu kämpfen hat und daher nicht für einen Einsatz bereit ist. Das verpatze Spiel vom Vortag gegen den TVB wollte man am Sonntagmorgen dann wieder gut machen. Zwar ging es zuerst gegen den TSV Dennach, wobei man sich keine großen Chancen berechnet hatte, aber man wollte den Vorteil nutzen bereits eingespielter zu sein, als der TVÖ. Gegen den TSV Dennach gab es, wie zu erwarten war, eine Auftaktniederlage (1:11, 3:11, 6:11). Mit der Spielpraxis aus der ersten Begegnung, die dem TVÖ noch fehlte an diesem Tag, wollte man das zu diesem Zeitpunkt noch maximale Punktergebnis erklimmen, somit wurde der Sieg über den TVÖ stark anvisiert. Doch irgendwer schien es nicht gut zu meinen mit den sonst so wieselflinken Pralinchen. Der TVÖ lieferte ein blitzsauberes Spiel gegen die TG ab und schaffte es zu jedem Ende des Satzes die TG in den Schatten zu stellen. Die Mädels vom TVÖ um Hauptangreiferin Fenja Stallecker marschierten voraus und bezwangen die TG in drei Sätzen (9:11, 8:11, 8:11).

Der TV Öschelbronn lud am Samstagmittag die Gäste aus Calw und Eibach zu sich auf die Anlage. Der tagelanger Regen sorgte für einen sehr sumpfigen Boden am heutigen Tag und zwang alle Parteien sehr tief zu stehen. Der Ball sprang manchmal unberechenbar ab oder blieb gleich dort liegen, wo er aufkam. Die Spiele waren also von witterungsbedingten Umständen geprägt und stellten vor allem die Abwehr der Teams vor eine große Aufgabe. Der TVÖ kam dabei leider am schlechtesten weg und zeigte eben dort – in der Abwehr – die größte Schwäche. Viele Bälle gingen in der Abwehr flöten und konnten nicht weiter spielbar ins Feld gebracht werden. Somit gelang den TVÖ-Frauen heute kein Triumpf. Beide Spiele gingen gegen den TV Eibach 0:3 (7:11, 5:11, 11:13) und gegen den TSV Calw 1:3 (6:11, 8:11, 12:10, 4:11) verloren. Sonntags sollte es dann aber besser ausgehen und dank starker Gegenwehr und Angriffsleistung sicherte sich der TVÖ weitere wichtige Punkte. In Dennach gelang der Sieg gegen die TG Landshut, obwohl auch hier die Platzbedingungen sehr schwierig waren (löchriger Boden und auf einer Seite ein etwas abfallendes Spielfeld). Die TG zeigte sich sehr schwach und der TVÖ umso stärker. Mit jedem Punkt wuchs der TVÖ zu größerem hinaus und schickte die TG 3:0 vom Platz (11:9, 11:8, 11:8). Im Spiel gegen Dennach lief es dann nicht mehr ganz so rund. Dennachs Offensive bewies heute wieder ihr Bollwerk an Angrifffertigkeit und -stärke. Nicht viel gab es hier für den TVÖ zu holen – Sieg Dennach 0:3 (1:11, 5:11, 8:11).

Längere Anreisen hatte auch der TV Eibach am vergangenen Wochenende. Zunächst war man beim TVÖ zu Gast, zu dem man nur mit einem verkleinerten Kader anreisen konnte, da Spielerinnen schulisch verhindert waren. Sonntags jedoch hatte man wieder einen größeren Kader am Start. Trotzdem kamen die Eibacher Frauen samstags zu ihren Punkten, als sie zumindest das Spiel gegen den TVÖ 3:1 für sich entschieden (11:7, 11:5, 13:11). Gegen den TSV Calw hatte man dieses Mal keine Chance, diese waren hoch motiviert sich für die Hinspielklatsche zu revanchieren. Ein eingeschworener Haufen machte es den Eibacherinnen heute schwer zu punkten und ließen sich die Butter nicht nochmal vom Brot nehmen. Eibach verlor 1:3 gegen den TSV Calw (3:11, 11:6, 8:11, 3:11). Am Sonntag reiste man dann erneut ins Badener-Land zum TV Bretten. Gegen ein stark aufspielendes Team aus Unterhaugstett taten sich die Grünen noch recht schwer am Morgen und trugen gleich mal über die volle Fünf-Satz-Distanz das Spiel aus. Große Gegenwehr erfuhr man vom TVU und hatte Mühe sich vom stark abstiegsgefährdeten Kanditaten abzusetzen. Erst war Eibach siegreich (11:6), dann trumpfte Haugstett gleich zwei Mal auf (10:12, 9:11). Eibach musste nachziehen, um nun den Haugstetter Sieg zu verhindern und legte eine Schippe oben drauf. Dies gelang dann so gut, dass man die beiden letzten Sätze für sich entscheiden konnte (11:6,11:7). Gegen die Ausrichterinnen aus Bretten war es dann wieder eine klarere Angelegenheit für den TVE. Nach drei Sätzen und respektabler Mannschaftsleistung sicherte sich Eibach erneut 2 Punkte und macht somit am Wochenende 6:2 Punkte gut (11:5, 11:55, 11:8). Damit stehen die Aufsteigerinnen nach sechs Spieltagen auf einem hervorragenden vierten Platz.

Die Orangenen vom TSV Calw haben ein perfektes Wochenende für den Doppelspieltag erwischt und machten 8:0 Punkte gut, was sie nun vor den TV Vaihingen/Enz auf Platz zwei schiebt und die DM-Quali wieder ein gutes Stück näher bringt. Samstags revanchierten sich die Löwen beim TV Eibach für die bittere Heimniederlage aus der Hinrunde (11:3,6:11,11:8, 11:3) mit einer enormen Mannschaftsleistung und Steigerung. Henriette Schell überzeugte mit starker Defensivarbeit und Stephanie Dannecker lies die Eibacher Abwehr ein ums andere Mal ins Leere laufen. Svenja Schröder und Co. kamen nicht konsequent durch. Gegen den TVÖ stellte Calw um und verschaffte einigen Spielerinnen eine Pause hinsichtlich der Doppelbelastung an diesem Wochenende. Doch das brachte kein Bruch im Calwer Lager. Auch diese Aufstellung war ebenso erfolgreich und der TVÖ konnte, trotz guter Gegenwehr und Schlagfertigkeit, 3:1 besiegt werden (11:6, 11:8, 10:12, 11:4). Sonntags absolvierten die Löwen dann ein Heimspiel und hatten den TV Vaihingen/Enz und den FSV Hirschfelde zu Besuch. Zunächst stand man dem FSV gegenüber und regelte das Duell relativ schnell und deutlich für sich (11:7,11:5, 11:2). Der FSV hatte gegen die Calwer Aufstellung keine großen Aussichten und musste sich nach kurzem Spiel geschlagen geben. Spannender gestaltete sich die Begegnung zwischen dem TSV und dem TVV. Zwar ging das Spiel 3:0 an die Orangenen, jedoch waren die Satzausgänge nicht immer so klar. Den besseren Start erwischten die Calwer Frauen und holten Satz eins nach Hause (11:8). Aber gleich der zweite Satz wurde zum Krimi, von Anfang bis Ende lagen die Teams ausgeglichen oder dicht an dicht beieinander. Beim Spielstand 14:14 hatte Vaihingen den Vorteil und die Angabe. Calw schaffte es einen scharfen Ball von Marie-Therese Rothmaier abzuwehren Steffi Dannecker versenkte den Ball zum Ass – das war der erneute Satzsieg für Calw (15:14). Mit dem dritten Satz verlor Vaihingen dann jegliche Konstanz und somit den Faden. Ein klares 11:6 für Calw bedeutete den Sieg der Gastgeberinnen.

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