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Pfungstadt wieder ganz oben

Pfungstadt (DFBL/aga). Drei Wochen ohne den TSV Pfungstadt an der Spitze der Männer-Südliga sind Geschichte! Am Wochenende übernahm das Team von Patrick Thomas wieder den Platz an der Sonne,  Käfertal und Vaihingen liegen auf den Qualiplätzen für die DM.

TV Vaihingen/Enz vs. TV Unterhaugstett (enge Kiste)
5 : 3 ( 9 : 11   11 : 2   6 : 11   11 : 9   11 : 9   9 : 11   13 : 11   11 : 9   )

Über 8 Sätze lieferte der TVU erbitterte Gegenwehr gegen den TVV. In der ersten Satzpause war man sogar 1:2 in Führung bevor der TVV auf Kolja Meyer zurückgriff und für mehr Stabilität im eigenen Angriffsspiel sorgte. Selbst eine 3:2 Führung des TVV’s konnte die TVU fünf noch einmal kontern und zur 2ten Satzpause ein 3:3 herstellen. Den siebten Satz gab man dann in der Verlängerung mit 13:11 ab. Der achte Satz dann nichts für schwache Nerven – der TVU beim Stande von 4:9 ganz kurz vor dem Satzausgleich – aber dann ein Gegner der unheimlich Effektiv seine Chancen nutzte und zum 9:9 ausglich und kurze Zeit später zum Matchgewinn kam. Der TVU scheint nun in der 1.Liga angekommen zu sein, vllt. ist es aber schon zu spät. Der TVV mit einem mehr als soliden Saisonstart

TSV Pfungstadt vs. TV Vaihingen/Enz (die Dominanz geht weiter)
5 : 0 ( 11 : 9   11 : 6   12 : 10   11 : 7   11 : 7   )

Auch der TVV musste in Pfungstadt der Luftüberlegenheit der „gelben“ Tribut zollen – damit ist der letzte Trumpf der Südstaffel verschossen. Immerhin waren die Männer vom Kaltenstein in der Lage – 2 Sätze äußerst eng zu gestalten. Nichts desto trotz spielt und agiert der TSV in einer anderen Liga – ist der Klassenunterschiede zwischen der 1ten Liga und 2ten Liga mehr als eine Klasse, so ist der Unterschied zw. dem TSV und dem Rest der Südstaffel auch mehr als eine Klasse. Auch ohne Nick Trinemeyer führen die schwarz/gelben auf beeindruckende Weise Regie im Süden.

TV Unterhaugstett vs. TSV Pfungstadt (TSV wie vom anderen Stern)
0 : 5 ( 5 : 11   9 : 11   5 : 11   5 : 11   4 : 11   )

Eine weitere kostenlose Lehrstunde verteilte der Rekordchampion in der Sporthalle zu Bad Liebenzell. Nach knapp 1h waren die Mannen um ihren Kapitän, Christina Lörcher geschlagen. Selbst als man sich auf Seiten des TVU beschränkte Patrick Thomas aus dem Spiel mit der taktischen Angabe heraus zu halten – war dann immer Sebastian Thomas in der Lage den TVU auszukontern. 20:0 Sätze und 8:0 Punkte sind ein Start nach Maß für die Truppe aus der Hessischen Biermetropole – und eine Kampfansage an den Norden – geht uns im Halbfinale aus dem Weg.

MTV Rosenheim vs. TV Schweinfurt Oberndorf (Überraschung in der Gaborhalle)
5 : 3 ( 11 : 7   11 : 7   11 : 5   10 : 12   11 : 7   14 : 15   3 : 11   11 : 8   )

Mit einem etwas überraschenden Sieg gegen den Tabellenführer aus Schweinfurt meldet sich der MTV in der 1.Bundesliga Süd zurück. Die überwiegend kurz gespielten Angaben der Schweinfurter hatte man gut unter Kontrolle und der Angriff punktete zuverlässig. Im zweiten Satz das gleiche Bild. Die Franken konnten nicht genügend Druck aufbauen, um das Heimteam genügend in Bedrängnis zu bringen und Rosenheim nutzte seine Chance und brachte den zweiten Satzgewinn in trockene Tücher. Auch im dritten Satz fanden die Gäste kein probates Mittel, den Lauf der Rosenheimer zu stoppen. Mit einer komfortablen 3:0 Satzführung ging es in die Pause. Beide Teams begannen unverändert den vierten Satz. Dann reagierte Schweinfurt und nahm Oliver Bauer vom Feld, der schon die gesamte Partie mit Schulterschmerzen zu kämpfen schien. Für Ihn rückte Fabian Sagstetter auf die Angriffsposition und verlieh der Partie frischen Wind. Durch eine clevere Spielweise und sehr gute Blockaktionen brachte er die Rosenheimer aus dem Tritt und drehte den vierten Durchgang zu einem 10:12. Die Hausherren blieben aber davon zunächst unbeeindruckt. Man agierte selbst durch Wechsel im Angriff und sicherte sich den fünften Durchgang erneut mit 11:7. Spannung pur bot man den Zuschauern im sechsten Satz. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. In den Reihen der MTV-fünf kam es immer häufiger zu unruhigem Spielaufbau, Oberndorf nutzte seine Chancen und ließ die Abwehrreihe mit Christian Weiß, Lothar Kiermaier und Abdilaziz Lamharraf das ein oder andere Mal ins Leere laufen. Beim 14:14 entschied dann eine Angabe den Satz zu Gunsten der Oberndorfer. Rosenheim ging aber mit einer guten 4:2 Satzführung in die Pause. Zu einem immer stärker werdenden Gegner stand man sich also auch noch selbst im Weg, was prompt im klaren Satzverlust mit 3:11 mündete. Das Spiel drohte zu kippen, doch keiner wollte die Partie jetzt noch aus den Händen geben. Man spürte aber, dass die Kräfte im gesamten Team langsam schwanden. Erst gegen Ende des Satzes konnte man sich von den Gästen etwas absetzen und mit 11:7 das Spiel für sich entscheiden.

TV Stammheim vs. FBC Offenburg (die Punkte gehen nach Baden)
2 : 5 ( 7 : 11   4 : 11   9 : 11   11 : 7   13 : 15   11 : 7   8 : 11   )

Gut besucht war die Stammheimer Halle auch beim zweiten Heimspiel der Bundesligamänner in der Saison 2016/17. Doch der guten Kulisse zum Trotz verbuchten die Gäste aus Offenburg die ersten guten Aktionen und übernahmen von Beginn an das Ruder. Stammheim fand in den ersten beiden Sätzen nur zu selten die gute Form der Vorwochen und war den Gästen stets einen Schritt hinterher. 7:11 und 4:11 endeten die ersten Durchgänge, in denen dem Gast eine solide Leistung ausreichte, um Stammheim in Schach zu halten. Auch der dritte Durchgang begann wie die vorherigen geendet hatten, doch zur Mitte des Satzes fand Stammheim immer besser ins Spiel und musste am Ende bei 9:11 sogar einem zu leicht vergebenen Satzgewinn nachtrauern. Trotz des Zwischenstandes von 0:3 zur Satzpause nahm Stammheim den Aufwind des vergangenen Satzes mit aufs Spielfeld und agierte nun deutlich verbessert. Endlich gelangen beim Aufsteiger mehr gute Aktionen und der erste Satzgewinn wurde mit 11:7 verbucht. Im folgenden fünften Satz sahen die Zuschauer in einem nun rassigen Spiel vielleicht die Vorentscheidung der Partie: Stammheim agierte weiter mutig und selbstbewusst und hatte bei 10:8 Führung erste Satzbälle. Viel zu leichtfertig wurden beide vergeben und auch weitere Satzbälle bei 11:10,  12:11 und 13:12 blieben ungenutzt. Die Strafe dafür folgte auf dem Fuße und in Form von drei Offenburger Punkten am Stück, die ihrerseits den ersten Satzball bei 13:14 zu nutzen wussten. Anstatt des 2:3 Satzanschlusses hatte der Gast also auf 1:4 erhöht, wodurch sich Stammheim allerdings nicht beirren ließ: der folgende Satz wurde prompt mit 11:7 gewonnen und die Hoffnung auf eine Wendung im Spiel blieb bestehen. In der Gewissheit nur noch einen Satz zum Sieg zu benötigen, konnte aber auch Offenburg nochmals eine Schippe drauf legen und zog im siebten Satz von Anfang an davon. Stammheim lief bis zum Ende dem Rückstand hinterher, konnte ihn aber niemals egalisieren. Mit einem 8:11 Satzgewinn beendeten die Südbadener das Spiel und nahmen die Punkte aus Stammheim mit. „In drei Sätzen waren wir klar schlechter, ansonsten aber ebenbürtig oder sogar stärker. Dass wir bei dieser Leistung nur zwei Satzgewinne verbuchen dürfen ist zu wenig“, muss Teammanager Alwin Oberkersch in der Rückschau auf das Spiel enttäuscht zu Protokoll geben.

TV Käfertal vs. TV Stammheim
5 : 1 ( 11 : 8   5 : 11   11 : 8   11 : 5   11 : 3   11 : 8   )

Ein paar Schlagfehler zu viel gaben auf Seiten Stammheims den Ausschlag für das Heimteam, das den ersten Satz knapp mit 8:11 gewann. Mit etwas angepassterem Risiko machte es Stammheim aber im zweiten Durchgang viel besser und konterte direkt mit dem 11:5 Satzgewinn und somit dem 1:1 Ausgleich. Weiter ging es im dritten Satz mit hohem Tempo zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, in dem beim Endstand von 8:11 nur Nuancen den Ausschlag zu Gunsten des Heimteams gaben. Nach der Satzpause allerdings ließ Stammheim abreißen. Weiterhin spielte das Heimteam attraktiven Angriffsfaustball, während auf Stammheimer Seite die Durchschlagskraft mehr und mehr nachließ und das Team somit unter immer größerem Druck agieren musste. Beim klaren 5:11 hatte Stammheim dem Kräfteverschleiß des Doppelspieltages offensichtlich Tribut zollen müssen, und auch im folgenden fünften Durchgang wurde das schnell deutlich. Stammheim versuchte es mit einer Umstellung im Angriff und kurz danach mit einer Auswechslung, doch auf mehr als ein kleines Wunder oder vielleicht einen psychologoschen Effekt konnte man damit nicht hoffen. Käfertal ließ sich nicht beirren und setzte seine Dominanz bis zum 3:11 Satzgewinn durch. Wieder etwas gefestigter und wieder mehr auf Augenhöhe spielte Stammheim zwar im sechsten Satz, doch zu mehr als einem achtbaren Ergebnis (8:11) reichte es für die Schwaben nicht mehr. Der TVK findet sich zur Zeit auf Tabellenplatz 2 wieder, und düfte in dieser Form und Geschlossenheit nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Rosenheim mit Bigpoints, Stammheim und Unterhaugstett ganz tief drin im Abstiegskampf am nächsten Wochenende treffen die momentanen Schlusslichter der Tabelle aufeinander.  Mit Spannung könnte auch die Partie TVV gegen TVO erwartet werden, hier geht es um den 2ten Platz an der Sonne. Sollte der TVO auch hier den Kürzeren ziehen, hat die Truppe aus Schweinfurt schon 6 Verlustpunkte.

Mit freundlicher Unterstützung der einzelnen Homepages der Vereine.

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