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Pfungstadt verteidigt seinen DM-Titel

Pfungstadt darf wieder über den DM-Titel jubeln. (Foto: DFBL/Schönwandt)
> Pfungstadt darf wieder über den DM-Titel jubeln. (Foto: DFBL/Schönwandt)

Bredstedt (DFBL/bec). Die Überraschung ist ausgeblieben, sie war aber drin: Im DM-Finale von Bredstedt gewinnt Titelverteidiger TSV Pfungstadt mit 3:1 gegen den VfK Berlin, muss aber lange um die Goldmedaille zittern.

Die ersten zwei Punkte des Männerfinals gehen an die Pfungstädter, die nächsten beiden an Berlin. Danach punktet wieder der Favorit und Serienmeister im siebten DM-Finale dieser beiden Teams doppelt, danach der VfK – 4:4. Ausgeglichen geht es weiter, als Patrick Thomas dann in die Leine serviert und kurz darauf weit ins Aus schlägt, führt erstmals der VfK aus Berlin mit zwei Punkten (8:6). Gleich danach unterläuft Thomas auch noch ein Leinenfehler. Lukas Schubert trifft über Nick Trinemeier und der VfK hat mit 10:7 drei Satzbälle. Der zweite sitzt, weil Andrew Fernando eine Annahme verpatzt: 11:8 für den Außenseiter.

Auch Satz zwei ist zu Beginn in Berliner Hand. Thomas-Angaben werden pariert, Schubert und Kögel punkten effektiv zum 4:2. Der TSV gleicht aus, dann verpasst Andrew Fernando wieder einen halblangen Ball – Trainer Dieter Thomas bringt daraufhin Bruder Ajith Fernando ins Spiel. Die Zuschauer sehen jetzt Fehler beider Angreifer – und die Pfungstädter 2-Punkte-Führung bei 8:6. Den ersten Satzball hat wenig später der Titelverteidiger. Doch Abstimmungsprobleme bei Pfungstadt lassen Berlin kontern. Auch Satzball zwei wird abgewehrt durch Sebastian Kögel. Die nächste Chance nutzt der TSV dann – Trinemeier punktet über Kögel zum 13:11

Patrick Thomas zeigt auch in Durchgang drei ungewohnte Unsicherheiten – Aus- und Leinenbälle kennt man vom lange verletzten Nationalangreifer in dieser Zahl eigentlich nicht. So führt der VfK zu Beginn wieder mit 3:1, kurz danach sogar mit 6:3. Diesen Vorsprung bringen die Hauptstädter in die entscheidende Phase des Durchgangs, Lukas Schubert erhöht sogar mit ganz viel Auge auf 9:5. Doch der sichere Satzgewinn ist das nicht: Pfungstadt verkürzt auf 8:9 und steckt dann die ersten Satzbälle ein. Beide werden jedoch von Schubert und Sebastian Kögel vergeben. Pfungstadt jetzt im Stile eines Weltklasse-Teams: 11:10 durch Trinemeier und 12:10 durch Thomas.

Doch die Berliner wollen sich auch von diesen verpassten Gelegenheiten nicht aus dem Konzept bringen lassen – sie liegen erst 0:2 hinten, führen dann wieder 3:2. Pfungstadt ist nun jedoch nicht mehr zu knacken. Der Titelverteidiger punktet neun Mal (!) in Folge und holt sich damit den Satz- sowie Spielgewinn. Somit heißt der Deutsche Meister auf dem Feld zum siebten Mal in Serie TSV Pfungstadt und für Berlin bleibt als Vizemeister immerhin die Teilnahme am IFA Champions Cup.

Patrick Thomas (Deutscher Meister 2016, TSV Pfungstadt): „Das war wie erwartet eine schwere Kiste. Wir sind nicht gut reingekomen, die Berliner haben gut Druck gemacht. Erst am Schluss konnten wir wieder Vollgas geben. Der Wind macht das Spiel hier richtig schwierig – das waren schon ein wenig argentinische Verhältnisse. Jetzt geht es nach Grieskirchen, da ist unser Ziel der Europameistertitel. Wir haben eine bärenstarke Truppe, da holen wir das Ding wieder nach Hause!“

TSV Pfungstadt – VfK Berlin 3:1 (8:11, 13:11, 12:10, 11:3) 

Für Pfungstadt spielten: Patrick Thomas, Sebastian Thomas, Nick Trinemeier, Andrew Fernando, Hendrik Vetter, Ajith Fernando

Für Berlin spielten: Lukas Schubert, Sascha Zaebe, Sebastian Kögel, Jascha Ohlrich, Tobias Andres

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