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Pfungstadt kämpft sich ins Finale der Champions

Steve Schmutzler steht im Champions-Cup-Finale (Foto: Uwe Spiele)
> Steve Schmutzler steht im Champions-Cup-Finale (Foto: Uwe Spiele)

Brettorf (DFBL/bec). Mit einer kämpferisch starken Leistung macht der Titelverteidiger TSV Pfungstadt ungewohnte spielerische Defizite wett und zieht ins Finale des EFA Men’s Champions Cup von Brettorf ein. Gegen Österreich-Meister Union Compact Freistadt gewinnen die Hessen mit 4:2 Sätzen.

In der bestens besuchten Halle am Bareler Weg in Brettorf startet der TSV mit Neu-Angreifer Steve Schmutzler und dem jungen Johannes Jungclaussen im Angriff, Kapitän Sebastian Thomas im Zuspiel komplettiert die Formation mit den Abwehrspielen Ajith Fernando und Alexander Schmidt. Freistadt mit dem Ex-Brasilianer Jaime Andrioli am Schlag erwischt den besseren Start, holt sich die ersten drei Punkte der Partie. Dann ist auch Pfungstadt auf dem Platz, gleicht schnell aus, macht auch gleich das 5:3 und 6:4. Den Satz holt sich dann auch der TSV, ein Leinenball von Andrioli beim ersten Satzball und es steht 11:6 für die Deutschen. Dazu Pech für Freistadt: Andrioli verletzt sich bei einer Blocksituation an der Schlaghand, spielt unter Schmerzen und mit viel Eisspray aber weiter.

Pfungstadt nun plötzlich von der Rolle und mit einem schnellen 0:7-Rückstand vor der Brust. Wenig später steht es schon 1:9 und 3:10. Doch dann kommt der deutsche Meister Zug um Zug ins Spiel, Schmutzler kann den Rückstand zusammen mit dem starken Jungclaussen verkürzen. Bis zum 9:10 kommt der TSV heran – und verpasst dann doch das Comeback: Ein Andrioli-Ass verschafft den Österreichern den Satzausgleich.

TSV-Trainer Dieter Thomas wechselt defensiz, Andrew Fernando übernimmt für Alexander Schmidt. Besser wird es aber erstmal nicht und so geht dieser Durchgang schnell an die Österreicher, die immer wieder Unsicherheiten der Pfungstädter nutzen und das 11:4 holen.

Dann legt der TSV besser los, geht über 3:1 und 6:3 in Front. Freistadt findet keine Mittel bis zum 3:10. Dann wieder ein paar Wackler beim Titelverteidiger, der sich dennoch den Satzausgleich holt mit 11:6.

Nun läuft es richtig beim deutschen Serienmeister, der auch unnötige Fehler des Gegners gerne annimmt. Bei 8:6 für den TSV eine strittige und vielleicht vorentscheidende Szene: Ein zu weit gestellter Ball fliegt schon über die Leine, doch statt den Ball einfach aufkommen zu lassen, versucht Andrioli den spektakulären Rückschlag. Der landet in der Leine und völlig unnötig liegt Freistadt damit 6:9 hinten. Es folgen lange Diskussionen und dann noch zwei Punkte für Pfungstadt. Schmutzler und ein Fehler der Österreicher bringt dem TSV das 11:6.

Von Freistadt kommt nun nicht mehr viel. Das Team kann zwar bis zum 4:4 mithalten, nach einer Gelben Karten wegen Meckerns für den Star-Angreifer der Österreicher ist der Stecker gezogen: Jungclaussen spektakulär und immer wieder Schmutzler sorgen für das 11:5 und den Einzug ins Endspiel am Samstag um 17 Uhr – live bei Sportdeutschland.tv.

TSV Pfungstadt – Union Compact Freistadt 4:2 (11:6, 9:11, 4:11, 11:6, 11:6, 11:5)

UPDATE: Nach dem Spiel kommt es für Freistadt noch ganz dick: Angreifer Jeam Andrioli muss ins Krankenhaus und dort stellt sich heraus: Er hat sich bei der Blocksituation im ersten Satz die Speiche gebrochen, trotz der Verletzung sogar noch sechs Sätze weitergespielt! Da dürfte der Kampf um Bronze am Sonntag für die Österreicher zur Nebensache werden … Gute Besserung Jean!

 

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