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Pfungstadt gewinnt den Cup in Kapstadt

Die beiden Mannschaften, die im Endspiel standen: TSV Pfungstadt und Club Merces/Brasilien
> Die beiden Mannschaften, die im Endspiel standen: TSV Pfungstadt und Club Merces/Brasilien

Kapstadt/RSA (DFBL/jal). Nächster Mega-Erfolg für den TSV Pfungstadt: Mit einem 4:0 im Finale gegen die Brasilianer vom Club Merces gewinnt der deutsche Serienmeister den Weltpokal, der erstmals in Kapstadt/Südafrika ausgespielt wurde.

Im gesamten Worldcup-Turnier gab der TSV keinen einzigen Satz ab. 3:0-Siege gegen Gastgeber Archbishops of Canterbury, den South Melbourne Fistball Club und auch hier gegen Merces sowie der deutliche Finalerfolg (12:10, 11:6, 11:4, 11:9) sprechen eine deutliche Sprache.

WP-Pfungstadt

Dritter vom Worldcup-Turnier wurde das Team aus Australien, der South Melbourne Fistball Club, Vierter der Ausrichtende Verein Archbishops of Canterbury aus Südafrika.

Einziger Wermutstropfen bei den Hessen: Das Event war der letzte Auftritt von Welt- und Europameister Nick Trinemeier im TSV-Trikot. Der Angreifer wechselt zur nun beginnenden Hallensaison zurück zu seinem Heimatverein TV Käfertal in die 2. Bundesliga.

Nach 2014 haben sie ihn wieder: Mit einem 4:0-Sieg im Finale über die brasilianische Mannschaft des Club Merces holte sich der TSV Pfungstadt im südafrikanischen Kapstadt zum zweiten Mal den Weltpokal. Dem Rekordmeister gelang damit das Kunststück, innerhalb eines Jahres alle fünf Vereinstitel zu holen. Nach der EM und DM in Halle wie Feld konnte das Team von Trainer Dieter Thomas nun auch den Weltcup in die Höhe halten.
Für Nick Trinemeier war es das erhoffte Abschiedsgeschenk – und ein besonders emotionaler Wettbewerb. Der langjährige Angriffsspieler des TSV schlug zum letzten Mal für Pfungstadt auf, ehe er künftig für seinen Heimatverein TV Käfertal ans Netz gehen wird. In Kapstadt gelang ihm mit dem TSV noch einmal ein souveränes Turnier.
Nachdem den Südhessen in der Vorrunde gegen den Club Merces, den South Melbourne Fistball Club aus Australien und die gastgebenden Archbishops of Canterbury aus Südafrika der problemlose Einzug ins Endspiel gelang, gaben sie hier keinen Satz ab und behielten klar mit 4:0 (12:10, 11:6, 11.4, 11:9) die Oberhand. Allerdings konnten sie den ausgeglichenen Auftaktdurchgang erst in einer umkämpften Schlussphase mit 12:10 knapp für sich entscheiden. Und im vierten Satz wurde es trotz einer 7:3- und 8:5-Führung am Ende noch einmal eng, ehe Kapitän Patrick Thomas sein Team mit dem verwandelten Matchball in großen Jubel ausbrechen ließ.
„Das war zwar nicht unsere Topleistung, aber wir waren die bessere Mannschaft und sind mit den Bedingungen besser klar gekommen als die Brasilianer“, fand Abwehrspieler Sebastian Thomas. „Am Nachmittag wurde der Wind stärker, und der harte, zum Teil unebene Boden hat es wirklich schwer gemacht.“

Hendrik Vatter hatte jedoch nie das Gefühl, „als ob wir verlieren könnten“. Allerdings, so räumt er ein, „hat es Momente gegeben, wo die Brasilianer eine Serie von vier, fünf Punkten gemacht haben. Gerade am Anfang, als wir 4:0 vorne lagen, stand es auf einmal 5:4 für die Brasilianer. Und im vierten Satz sind sie auf 10:9 herangekommen und haben noch mal richtig gefightet.“
Nachdem sie ihren Erfolg am Samstagabend ausgiebig gefeiert hatten und am Sonntag mit den Gastgebern noch zum Grillen zusammen kamen, machte sich ein Teil des TSV-Teams gestern zu einer einwöchigen Rundreise durch Südafrika auf.

„Und da werden wir jeden Abend weiterfeiern“, kündigten Oliver Späth und Nick Trinemeier lachend an.
Sportlich geht es für die Pfungstädter Faustballer am 12. November mit dem Auftakt der Hallen-Bundesliga weiter. Dann peilen sie den nächsten Titel in ihrer üppigen Sammlung an.
Platzierungen Weltpokal: 1. TSV Pfungstadt, 2. Club Merces/Brasilien, 3.  South Melbourne Fistball Club/Australien, 4. Archbishops of Canterbury/Südafrika.
TSV Pfungstadt: Patrick Thomas, Nick Trinemeier, Sebastian Thomas, Ajith Fernando, Oliver Späth, Andrew Fernando, Alex Schmidt, Hendrik Vetter.
(abi)

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