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Moslesfehn im Abstiegskampf

Michele werth vom SV Moslesfehn (Foto: DFBL/Schönwandt)
> Michele werth vom SV Moslesfehn (Foto: DFBL/Schönwandt)

Oldenburg (DFBL/bec). Den Start in die Weihnachtspause dürften sich die Spielerinnen des SV Moslesfehn angenehmer vorgestellt haben. Denn nach zwei Niederlagen gegen Schneverdingen und Überraschungsteam Kaulsorf steckt der DM-Teilnehmer von Hirschfelde 2015 nun plötzlich mitten im Kampf um den Klassenerhalt.

Seine Tabellenführung verteidigte der TV Jahn Schneverdingen am letzten Spieltag der Hinrunde. Zu Gast bei der SG Stern Kaulsdorf sorgte man gegen die bis dahin punktgleichen Gastgeber für klare Verhältnisse. Mit 3:0 (11:6; 11:6; 11:6) ging das Spiel deutlich an den TV Jahn. Auch im Spiel gegen den SV Moslesfehn geriet man lediglich im dritten Satz in Bedrängnis, doch auch hier setzten sich die Favoriten durch und gewannen schließlich ohne Satzverlust mit 3:0 (11: 8; 11:4; 12:10). Gegen die Kaulsdorferinnen hatten die Moslesfehnerinnen ebenfalls das Nachsehen, obwohl man einen 1:0-Satzrückstand schließlich sogar in die 2:1-Führung verwandelte. Doch lieferte die Mannschaft um Europameisterin Aniko Müller im Folgenden eine starke Leistung ab, die zwei deutliche Satzergebnisse zur Folge hatte und den 3:2-Sieg (11:9; 5:11; 10:12; 11:2; 11:1) für Kaulsdorf bedeuteten. Damit befindet sich der SV Moslesfehn mitten im Abstiegskampf, während Kaulsdorf weiterhin seinen DM-Platz halten kann.

In Richtung Tabellenkeller rutscht auch der VfL Kellinghusen, der den Ahlhorner SV und den VfK Berlin empfing. Einen 0:2-Satzrückstand wussten die Gastgeber dabei noch aufzuholen, doch musste man im Entscheidungssatz schließlich den Ahlhornerinnen den Vortritt lassen. Mit 3:2 (11:9; 11:9; 10:12; 9:11; 11:8) konnten der ASV eine Niederlage in letzter Sekunde abwenden. Im anschließenden Duell gegen die Berlinerinnen ließ sich die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners das Zepter nicht aus der Hand nehmen. Durch einen 3:0-Erfolg (11:2; 11:8; 11:5) hält der ASV vorerst den Anschluss an die DM-Plätze. Eine Aufholjagd endete zu Gunsten der Berlinerinnen, die einen 0:2-Rückstand schließlich in einen verdienten, umkämpften 3:2-Erfolg (4:11; 5:11; 11:9; 11:7; 11:9) verwandelten. Wichtige Punkte für Berlins Klassenerhalt bedeuten gleichzeitig den siebten Tabellenplatz für die Holsteinerinnen vom VfL.

Auch der TSV Bardowick darf sich über wichtige Punkte in Sachen Klassenerhalt freuen. Zwar hatte man gegen den Favoriten vom MTSV Selsingen mit 1:3 (4:11; 11:3; 7:11; 7:11) das Nachsehen, doch lieferte man sich gegen den TSV Schülp einen wahren Schlagabtausch, der erst im fünften Satz die Entscheidung brachte. Nach dieser 2:3-Niederlage (7:11; 11:8; 4:11; 11:5; 8:11) und einer weiteren Niederlage gegen die Selsingerinnen, bilden die Schülperinnen nach wie vor das Schlusslicht der Tabelle. Auch wenn man das Team von Angreiferin Laura Marofke gleich zwei Mal am Rand einer Satzniederlage hatte, ging das Spiel am Ende ohne Satzverlust mit 3:0 (12:10; 12:10; 11:1) an den Tabellenzweiten.

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