25. - 30. Oktober
Brasilien

Weltmeisterschaft Frauen Brasilien 2016

WM Frauen 2016 Brasilien

Team-Tagebuch

29./30. Oktober: Nüchtern betrachtet sind wir immer noch Weltmeister …

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Nach einer grandiosen Partynacht mit nur wenigen Eskapaden und minimalen Verlusten (Sophias Schuhe sind verschollen) kamen wir allesamt heil im Hotel an.

Ein Teil der Mannschaft ließ sich nicht vom verlockenden Frühstück aus dem Bett holen, aber manch eine nette Zimmergenossin brachte einen kleinen Snack ans Bett. Vielen Dank Sophia!

Der ansonsten so zuverlässige Shuttleservice ließ uns spüren, dass einmal nicht die deutsche Pünktlichkeit eintraf und somit trudelten wir mit knapp 50 min Verspätung beim Bankett ein. Nach diversen Reden und Fotosessions ging es dann zum heißersehnten Buffet. Für zwei der deutschen Delegationsangehörigen gab es jedoch nur eine kleine Portion trockenen Reis…

Zurück im Hotel wurde noch einmal die Zeit genutzt, um sich auszuruhen und die Tasche zu packen. Gegen Abend ging es dann in ein Restaurant, wo wir seit langem mal wieder a la Carte gegessen haben. Nach knapp 1,5 Stunden Wartezeit konnten wir unsere Mahlzeit genießen.

Wieder zurück im Hotel heißt es nun noch einmal kräftig schlafen, denn morgen früh um 6:30 Uhr ist Abfahrt zum Flughafen und dann heißt es ab nach Iguaçu!

Hier endet unser WM Tagebuch. Wir melden uns damit ab.
Over and Out.
Sonja und Pia

28. Oktober: Fleisch und Finaleinzug

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Beim ersten Blick aus dem Fenster sahen wir heute endlich die langersehnte Sonne bei strahlend blauem Himmel über Curitiba. So konnte der Halbfinaltag nach dem Ausschlafen beginnen.

Bevor es auf den Platz ging, schlugen wir noch ein wenig die Zeit mit Uno-Spielen tot.  Nach intensivem Aufwärmen spielten wir ein tolles Halbfinale gegen toll kämpfende und stark spielende Chileninnen. Nach dem verdienten Siegereis schauten wir uns das zweite Halbfinale der Schweizer gegen Brasilien an.

Ein flottes Schickmachen war gefordert,denn das Abendessen fand in der Churrascaria neben dem Hotel statt. Nachdem Hini das Buffet mit den Worten „lasset das Fressen beginnen“ eröffnete, ging es auch schon mit dem leckeren Fleisch am Spieß und einigen Nebensächlichkeiten vom Buffet los. Terri war am schnellsten im Nur-noch-Fleisch-Modus. Aber nur weil sie sich nicht auf zwei Teller gleichzeitig konzentrieren konnte😂

Während Anni den Reset-Knopf fand und nochmal von vorne am Buffet anfing, ging der Rest zum Nachtisch über. Vollgestopft, aber überglücklich fallen wir heute in unsere Betten und freuen uns riesig auf das Finale morgen.
Liebe Grüße und gute Nacht wünschen Aniko und Annka

 

27. Oktober: Vorrundensieger!

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Heute begann unser Tag etwas hektisch: Um 8.30 Uhr Frühstück, danach Teambesprechung und direkt im Anschluss die Abfahrt zum Sportplatz – dabei mussten die Frisuren des Teams ein wenig leiden….

Am Platz angekommen, umgezogen und schon begann das erste Warmup bei Nieselregen, Wind und schwierigen Platzverhältnissen (Matsch).

Nach dem 2:0 gegen die Schweiz gab es um 13 Uhr endlich Mittagessen und eine längere Pause bis zu unserem zweiten Spiel des Tages. Das Wetter spielte sich allmählich ein und wir hatten einen sonnigen aber dennoch windigen Nachmittag auf dem Center Court beim 2:0 gegen Argentinien. Nach kurzer Verschnaufpause ging es an das Topspiel des Tages – Deutschland gegen Österreich, 2:0!

Für den Vorrundensieger gab es schließlich eine Runde Eis und wir konnten noch das spannende Spiel Schweiz gegen Brasilien vor dem Abendessen mit anschauen.

Nach einem erholsamen Abend im Hotel, geht es morgen am Nachmittag weiter im Halbfinale gegen den Überraschungsgegner Chile.
Drückt uns die Daumen, alles Liebe, Susi und Steffi

26. Oktober: Das Matsch-Match

Schick! Anna-Lisa, Aniko und Steffi (v. l.)

Schick! Anna-Lisa, Aniko und Steffi (v. l.)

Der heutige Tag startete mit einer intensiven und motivierenden Team-Besprechung, welche uns für die Vorrundenspiele gegen Chile, Australien und Brasilien optimal vorbereiten sollte.

Am Platz angekommen, waren die ersten Spiele schon im vollem Gange. Hoch motiviert absolvierten wir unser vertrautes Aufwärmprogramm und starteten gegen Chile ins Turnier.

Vor dem zweiten Spiel boten sich in einem gemeinsamen Warm-up einige spaßige Szenen mit dem WM-Neuling Australien. Die Spielerinnen von Down Under wurden von den Fans aller Nationen lautstark unterstützt.

Vor Anpfiff unseres dritten Spiels gegen Brasilien hatte der brasilianische Wettergott nichts erfreuliches zu bieten. REGEN, REGEN, REGEN!

Dennoch für uns ein positiver Tagesabschluss mit dem dritten Sieg am ersten WM-Tag. Auch morgen hoffen wir auf einen erfolgreichen und möglichst regenfreien Tag.
Freudige Grüße von Terry und Sophia

 

25. Oktober: Es geht los!

30484463221_d8eb274250_kHeute im verspätet begonnenen Abschlusstraining (Pia aka „Der Neuling“ hat die Bälle im Hotel vergessen) konnten wir unter Beobachtung der Brasilianer und Chilenen auch und selbst zeigen dass der Rhythmus im Einklang ist.

Bei strömendem Regen hatten wir nach dem Mittagessen genug Zeit, um uns auf die Eröffnungsfeier mental einzustellen. Entsprechend gekleidet fuhren wir zum Sportplatz. Dort trafen wir dann unsere Fans, die heil aus dem Amazonasgebiet und anderen Regionen zu uns gestoßen waren.  Die offizielle Eröffnung, welche auf dem schon mittlerweile überschwemmten Center Court stattfand, wurde von einer Vertreterin mit Schildträger-Kind unterstützt, in unserem Fall von Sonja, die sich somit die Pfützen von nahem anschauen konnte. Unser Schildträger-Kind konnten wir mit unserem Autogrammheft und Unterschriften auf ihrem T-Shirt auch schon als Fan gewinnen. Das Eröffnungsspiel fand auf dem nicht überschwemmten Trainingsfeld statt. Brasilien siegte klar gegen Argentinien mit 2:0.

Im Anschluss begrüßten wir in kleiner Runde die mitgereisten Fans und bedankten uns schon im Vorraus für die Unterstützung mit einem kleinen Getränk. Nach dem Abendessen ging es zurück ins Hotel, wo wir den Abend mit einem Film über die Volleyball Olympiasiegerinnen ausklingen ließen.
Morgen ist dann der große Tag und die ersten drei Spiele stehen an, gegen Chile, Australien und Brasilien.
Liebe Grüße aus dem regnerischen Brasilien von Sonja und Pia

24. Oktober: Fleisch, Fleisch, Fleisch

DSC00555komDer heutige Tag begann wieder mit dem allmorgendlichen Training. Auch die Sonne ließ sich blicken und zauberte allen eine leichte Röte ins Gesicht. Die Mittagspause begann auf dem Platz mit ein paar Rätselspielchen und wurde später auf der Dachterrasse des Hotels fortgesetzt. Einige wenige trauten sich auch in den hüfthohen und kalten Pool.

Nachdem alle erholt waren, ging es auf einen Ausflug. Wir besichtigten das Werk unseres Sponsoren GEMÜ und erhielten eine exklusive Führung des Werkes in Curitiba. Im Anschluss wurden wir zum Abendessen eingeladen. In der Churrascaria gab es etliche Variationen an Fleisch, sodass keine Wünsche offen blieben. Leider ist es uns nach diesen Köstlichkeiten nicht mehr möglich, jemals wieder Fleisch im Deutschland genießen zu können. Zur späten Stunde sind alle satt und zufrieden ins Bett gerollt. Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem Sponsor GEMÜ für diesen tollen Abend.
Eure Anni und Hini

23. Oktober: Training mit den Argentinierinnen

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Liebes Faustball-Deutschland,
heute standen für uns zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Nach ausgiebigem Frühstück im Mannschaftshotel wurde wir mit dem Shuttle in den Club Duque de Caxias gefahren. Nach einer Erwärmung arbeiteten wir an unserem Zusammenspiel und übten taktisches Spiel. Dabei schaffen wir es immer besser,uns auf die Gegebenheiten in Curitiba einzustellen.
Nach dem Mittagessen im Club hatten wir einige Zeit im Hotel zu entspannen.
Am späten Nachmittag startete die zweite Einheit des Tages. Dieses Mal mit tatkräftiger Unterstützung argentinischer Spielerinnen.
Nach dem Abendessen saßen alle noch ein wenig in der Hotellobby zusammen und genossen den brasilianischen Fußball.
Liebe Grüße von Aniko und Annka

22. Oktober. Grüße aus dem Krankenzimmer

DSC00326komUnser Tag begann um 8.30 Uhr zu früh mit einem Frühstück. Anschließend wurden wir im Fitnessraum des Hotels Wort wörtlich auf die kommenden Tage der WM vorbereitet. Mit dabei waren Hanteln, Petzibälle, Fahrräder, Laufbänder, ungebetene Gäste, Motivationsvideos, Bilder und noch vieles mehr….
Um 10.30 Uhr wurden wir schließlich gemeinsam mit 4 Taxis zum Botanischen Garten gefahren. Nach einer kurzen Besichtigung der Flora und Fauna, ging es weiter mit dem winddurchlässigen 4D Bus durch und um Curitiba zur Sightseeingtour (gefährliche Manöver, Jane aus Tarzan alias Hini waren auch mit dabei).

Nach unserem Mittagessen in einem schicken Restaurante und einem Pinguin als Kellner wurden wir teilweise auf dem direkten Weg und teilweise durch Umwege ins Hotel zurück gebracht. In der 2. Trainingseinheit haben wir Kerstin laufen lassen sodass sie nicht frieren musste. Bei vielen Ballberührungen und vielem Spielen konnten wir uns so an den Platz gewöhnen. Das Abendbuffet war einmal wieder super lecker und auch der Nachtisch aus „Butter und Zucker“ schmeckte Terry unfassbar gut.  Der zweite Tag ist schon wieder rum und es grüßen euch die zwei aus dem Krankenzimmer
Susi und Steffi

 

21. Oktober. Boa Noite!

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Größtenteils pünktlich am Flughafen in Frankfurt angekommen, begann unsere gemeinsame Reise nach Brasilien. Nach erstem langen Flug sind wir gut in Rio de Janeiro gelandet. Zum Glück auch mit der kompletten Mannschaft inklusive Trainerstab, welche teilweise nach einer Sprengstoffkontrolle durch die Polizei das Flugzeug doch noch betreten durften. Während die einen den etwa 11 Stunden Flug hauptsächlich mit schlafen verbrachten, nutzten andere das umfangreiche Unterhaltungsprogramm der Fluggesellschaft und ergaunerten einen Geburtstagschampagner exklusiv von der Crew, welcher selbstverständlich bis zum WM-Höhepunkt kaltgestellt wird.

In Rio hieß es dann erstmal warten auf die Starterlaubnis in Richtung Curitiba. Mit etwa 1,5 Stunden Verspätung erreichten wir dann auch den WM-Spielort. Am Nachmittag stand bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Bei leichtem Regen absolvierten wir lockere Übungseinheiten und hatten uns das Abendbuffet nach über 24 Stunden Reisezeit reglich verdient. Nun heißt sich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen und mit Vorfreude auf die kommenden Tage zu blicken.
Von Thery und Sophia

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