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4. Oktober 2010 | Allgemein

Finale ist das große Ziel der Stammheimer

Mit nur einer Niederlage hat der TV Stammheim die Süd-Bundesliga beendet. Nach Feld-Bronze soll das Edelmetall in der Halle nun noch heller strahlen.

Zwei Tage noch, dann beginnt in der Adam-Riese-Halle zu Bad Staffelstein das Rennen um den Deutschen Meistertitel im Hallenfaustball der Männer. Wer sichert sich den Titel 2010? Vorjahressieger MTV Hammah, Süd-Spitzenreiter TV Vaihingen/Enz oder doch ein ganz anderes Team? Die DFBL hat sich vor dem DM-Wochenende bei den Teilnehmerteams umgehört.

EIne starke Punktspielrunde hat der TV Stammheim gespielt. Nach nur einer Niederlage und Platz zwei in der Liga reisen die Stammheimer trotz starker Vorrundengegner selbstbewusst und mit großen Zielen in Richtung Bamberg. Alwin Oberkersch, sportlicher Leiter der Stammheimer: „Wir haben in der Feldsaison die Bronzemedaille gewonnen und davor das Finale denkbar knapp verpasst. Jetzt haben wir eine starke Hallenrunde gespielt und bewiesen, dass wir uns mit Vaihingen/Enz durchaus auf Augenhöhe messen können – mit dieser Erkenntnis muss man sich auch bei der DM-Endrunde nicht verstecken. Dieses Mal soll es mit der Finalteilnahme klappen, ob es dafür reicht, hängt jedoch stark von der Tagesform ab. Schwächen dürfen wir uns bei der DM von Anfang an nicht leisten, denn mit Hammah und Berlin spielen wir schon in der Vorrunde gegen starke Gegner. Das Finale ist unser offizielles Ziel, ohne Medaille nach Hause zu fahren wäre eine Enttäuschung.“

Um den Erfolg der Feldsaison möglichst zu toppen, konnte man für das Vorbereitungs- und DM-Wochenende mit Jogi Bork einen Betreuer als Unterstützung gewinnen, der der Mannschaft mit seiner Kompetenz und seiner Erfahrung als wertvoller Ratgeber zur Seite stehen wird. Oberkersch: „Wir haben uns sehr intensiv vorbereitet. In den vier Wochen vor der DM haben wir eine zusätzliche wöchentliche Trainingseinheit eingebaut und voriges Wochenende zwei Testspiele über je zweieinhalb Stunden gegen Vaihingen/Enz (Ergebnis 5:5) und Öschelbronn (6:3) absolviert. Natürlich gibt es nach einer solch intensiven Phase auch kleinere Blessuren, aber ich gehe davon aus, dass diese unserem Erfolg nicht im Wege stehen werden. Wir hatten zwar Anfang des Jahres einen Ausfall im Abwehrbereich zu beklagen – Philipp Kowalik mit einer Knieverletzung -, diesen können wir aufgrund des breiten Kaders aber absolut vollwertig ausgleichen.“

Für den Stammheimer ist „Vaihingen/Enz der Topfavorit. Knapp dahinter, aber durchaus mit allen Chancen, sehe ich schon uns und den MTV Hammah. Ahlhorn ist für mich der vierte Kandidat fürs Halbfinale, und dass die ein ganz unangenehmer Gegner sein können, haben wir bei der Feld-DM am eigenen Leib erfahren. Damals hatten sie uns im kleinen Finale schon am Rande der Niederlage, diese Jungs darf man nicht unterschätzen. Platz 5 bleibt für mich damit für Berlin und Öschelbronn. Berlin ist trotz seiner technisch überragenden Spieler doch eher ein Feldspezialist – in der Gruppe sehe ich Hammah und uns mit Vorteilen besonders bei Duellen an der Leine. Auch Öschelbronn räume ich keine zu großen Chancen auf den Halbfinaleinzug ein – die jungen Badener sind zwar technisch stark aber es fehlt die Konstanz im Angriff und ein wenig an Erfahrung.“

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