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Eibach siegt mit knappem Kader

Landshut (dfbl/kes) – Am Samstag fand der Nachholspieltag bei der TG Landshut statt. Zu Gast war der Tabellenführer aus Eibach und der DM-Ausrichter aus Tannheim. Im Bayern-Derby machten einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen die Spiele sehr hitzig.

Am Nachholspieltag in Landshut trafen die Gastgeber im ersten Durchgang auf den Favoriten aus Eibach. Der TV Eibach 03 trat wieder nur in der Notbesetzung an. Allen voran jedoch Svenja Schröder, die stets nur ein Ziel vor Augen hatte und auch entsprechend Biss zeigte. Auch Landshut trat wieder nur zu fünft an die Linie. Mit Erfahrung wollte man gegen die jungen Wilden glänzen und konnte bis zum 3:3 auch gut mithalten. Danach funktionierte auf Landshuter Seite rein gar nichts mehr. Während Eibach fehlerlos spielte und aus jeder Position ein gutes Zuspiel zustande brachte, hatten alle fünf Spielerinnen der TGL Probleme mit der Abwehr. Mit 3:11 musste Landshut den ersten Satz kampflos abgeben. Der zweite Satz lief besser. Landshut fand die Lücken und konnte nun auch sauberer Abwehren. Am Ende fehlte die Cleverness und der notwendige Druck. Beim 5:5 kam Eibach aus ihrer Leichtsinnsphase wieder heraus und machte mit den Landshuterinnen kurzen Prozess indem sie 6 Punkte am Stück setzten und sich den Satz mit 5:11 sicherten. Ein Wechsel auf Landshuter Seite schien erst rein gar nichts zu bewirken. Eibach ging mit 1:4 und 3:7 in Führung. Erst dann wachten die Isarstädterinnen endlich auf und starteten ihre Aufholjagd bis zum 9:10. Ein kurzgespielter Ball von Schröder konnte gerade noch abgewehrt, aber leider nicht mehr sauber weitergespielt werden. Nach lediglich 30 Minuten holte sich das junge Team also auch Satz 3 mit 9:11 und gewann das Spiel 0:3.

Im zweiten Durchgang traf der Sieger aus Spiel 1 dann auf den DM-Ausrichter aus Tannheim.Nach den zwei Pleiten am vergangenen Heimspieltag hatte der SVT  wieder etwas gut zu machen. Entsprechend motiviert startete Tannheim in die Partie und hatte gegen den TV Eibach 03 auch mehr auszurichten als die TGL im Spiel zuvor. Viele schöne Punkte und wenig bis gar keine Eigenfehler von beiden Teams boten den Zuschauern ein schönes Spiel. Erst zur Satzmitte brach Tannheim ein und musste sich, wie auch schon der Gegner zuvor, einer Serie des TV 03 hingeben. Eibach gewann mit 11:6. In Satz Nummer 2 tat sich Eibach extrem schwer gegen die Tannheimer Abwehr durchzukommen. Diese stand wie eine Wand und Eibach hatte erstmals kein Mittel. Im weiteren Spielverlauf schlichen sich jedoch immer mehr Eigenfehler beim SVT ein, was dem Gegner wieder zum 11:6 Satzgewinn verhalf. Erst im dritten Satz nahm der SVT permanent die Angreiferin aus dem Spiel und punktete mehrfach über die Vorderleute. Zusätzliche unnötige Abwehrfehler bei Eibach ließen den Gegner zum 2:7 davonziehen. Eibach hatte aber dann die Faxen dicke. Der TV 03 holte sich einen Ball nach dem anderen und schien dieser noch so unerreichbar. Aus allen möglichen Positionen legte Schröder alle ihre Kraft in den Angriff und blieb dabei fehlerfrei. Tannheim wusste gar nicht mehr wie ihnen geschieht. Sie wollten dem Druck entgegensetzen und dabei unterliefen unnötige Eigenfehler. Auch ein Timeout auf Seiten der Tannheimerinnen brachte den Gegner nicht mehr aus seinem Spiel. Mit 11:9 holte sich dann Eibach – nach dieser Aufholjagd – verdient auch Satz 3 und gewann am heutigen Tag beide Spiele 3:0.

Auch Landshut war am heutigen Tag, trotz schlechter Leistung gegen den TV Eibach 03, ein Angstgegner für den SV Tannheim. Noch nie konnte die Mannschaft aus dem Alpenvorland gegen die TGL in deren Halle als Sieger hervorgehen. Landshut begann, wie auch schon im Spiel zuvor, etwas mühsam. Zwar kannte man die Stärken und Schwächen der Gegner, nutzte aber dieses Wissen nicht konsequent aus. Tannheim kam immer wieder an den Gegner heran. Erst beim 6:4 legte Landshut erstmals in dieser Saison eine Serie hin und gewann Satz 1 mit 11:4. Der zweite Satz war wieder bis zum 6:6 ausgeglichen. Ein taktischer Wechsel auf Seiten der Landshuterinnen im Zuspiel brachte dann Schwung in Spiel und Landshut konnte den Satz fehlerfrei mit 11:6 beenden. Dann brauchten die Pralinchen offenbar eine Pause, während Tannheim fehlerfrei und druckvoll agierte. Über beide Seitenlinien konnte der Gegner nach Belieben punkten. Der SVT kam eindrucksvoll mit 2:11 zurück ins Spiel. Auch im nächsten Satz ging Tannheim mit 1:4 und 4:7 in Führung. Durch einige vielleicht fragwürdige  Schiedsrichterentscheidungen wurde dieser Satz zu einem echten Krimi. Während die Fans der Tannheimmer immer wieder den Ball der Landshuterinnen in der Leine sahen, konnte der Schiedsrichter nicht erkennen, ob der Ball derer im Aus oder im Feld ist. Kurz gespielte Bälle durften auf einmal doppelt Aufkommen. Dies führte zu Unruhen auf beiden Seiten und ebenso bei den Zuschauern. Landshut konnte mit diesem Druck dann doch besser umgehen, als die Gäste und holte Punkt für Punkt auf. Landshut leistete sich lediglich einen Fehler und hatte dann beim Stand von 10:8 ihren ersten Matchball. Eine weitere Fehlentscheidung brachte das Aufbauspiel der Tannheimerinnen wieder völlig durcheinander und zu Gunsten der Landshuterinnen landete der Ball in der Leine.
Landshut kann somit den Satz mit 11:8 und das Spiel 3:1 für sich entscheiden.

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