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Die DM-Teilnehmer aus dem Süden

Mannheim (DFBL/aga). Am Wochenende geht es endlich los. Sechs Teams kämpfen um einen Titel und um drei Medaillen. Diese Vertreter aus der Süd-Bundesliga sind dabei.

TV Schweinfurt/Oberndorf: Alle fit fürs Highlight

Nach einer souveränen Vorrunde kam der Motor der Kugellagerstädter etwas aus der Laufruhe. Niederlagen gegen Pfungstadt und Käfertal waren die Folge und nicht unbedingt eingeplant nach einer verlustpunktfreien Vorrunde. Auch gegen den TSV Calw bekam man bei einem 5:4-Sieg gerade noch so die Kurve. Einen Teil der Runde musste Fabian Sagstetter den Alleinunterhalter im Angriff geben – da Oliver Bauer mit einem Fingerbruch für längere Zeit ausfiel. Jetzt sollte der komplette Kader an Bord sein – mit Jaro Jungclaussen, Maximillian Lutz, Jens Scheiffele, Florian Dworaczek, und Johann Habenstein stehen fünf Defensivallrounder parat. Nicolas Bitsch wird den dritten Angreifer geben.

Fabian Sagstetter: „Verletzungen zogen sich durch die ganze Runde – Oliver Bauer hat sich im dritten Spiel beim Block den kleinen Finger an der Schlaghand gebrochen, Jaro Jungclaussen ist mit einer Bänderdehnung drei Wochen ausgefallen und Jens Scheiffele hatte mit einer Knieverletzung ebenfalls drei Wochen Pause. Wir haben uns zum ersten Mal vorzeitig für die DM qualifiziert und nicht erst am letzten Spieltag. Als Ziel haben wir das Halbfinale, also auch Sonntagsspielbetrieb, ausgegeben. Einen Topfavoriten wie in den letzten Jahren sehe ich zur Zeit nicht. Aber der VfK ist da immer vorne dabei, Pfungstadt hat zwar eine schwächere Saison gespielt aber enormes Potential. So viele Topspieler die immer eine Schippe drauflegen können, wenn es drauf ankommt – siehe Europapokal und Steve ist ein Turnierspieler. Als Geheimfavorit ist sicherlich Käfertal zu nennen, da sie zu Hause spielen, und es in jüngerer Zeit die erste DM für viele ist. Die enorme Power im Angriff des TVK wird für die eine oder andere Überraschung sorgen.“

TSV Pfungstadt: Saisonziel schon erreicht

Der TSV hat schon jetzt fünf Niederlagen auf seinem Konto – wann hat es das die letzten Jahre gegeben? Aber der TSV wäre nicht der TSV, wenn er es nicht verstehen würde, sich auf den Punkt genau vorzubereiten. So konnte man im Januar 2018 in der Höhle des Löwen, beim TV Brettorf und gegen starke internationale Konkurrenz, einen unerwarteten Europapokalsieg feiern. In der Mannheimer Halle werden die Karten komplett neu gemischt, mehrere Meter Auslauf werden dem Abwehrblock Luft geben zu agieren. Andrew und Ajith Fernando, Alexander Schmidt, Sebastian Thomas – werden es in der Defensive richten. Im Angriff kann man sich auf Steve Schmutzler und Johannes Jungclaussen verlassen. Vier Nationalspieler stehen in den Reihen des TSV – in der Gruppe mit dem VfK Berlin und dem Ahlhorner SV sicher keine schlechte Ausgangsposition.

Sebastian Thomas: „Unseren diesjährigen Saisonverlauf kann man sicherlich als durchwachsen bezeichnen. Höhepunkt war der für uns etwas überraschende Gewinn des EFA Champions Cup in Brettorf , durch welchen wir unsere vor Saisonbeginn gesetzten Ziele bereits übertroffen haben. Bei Betrachtung der gesamten Saison kommt jedoch ein gewisses Grad an Unzufriedenheit auf, da wir es oftmals nicht geschafft haben, die gute Leistung des Champions Cup konstant auf den Platz zu bringen und phasenweise wirklich katastrophal gespielt haben. Hierdurch konnten wir Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft nur äußerst knapp erreicht, weshalb wir mit dem gesamten Saisonverlauf nicht zufrieden sein dürfen und bei der Endrunde im März eine große Schippe drauf legen müssen, um bei der Medaillenvergabe wieder ein Wörtchen mitreden zu dürfen. Die letzten zwei bis drei Wochen der Saison hatten wir stark damit zu kämpfen, dass einige Jungs gesundheitlich angeschlagen waren. Bis zur DM sollte das hoffentlich wieder passen.“

TV Käfertal: Die ganz besondere DM

Einziges Team aus dem Süden, das hinten raus mehrere Prozent zugelegt hat. Mit Marcel Stoklasa steht dem TVK wohl der Angreifer mit dem härtestem Angriffsschlag zur Verfügung – der zur Zeit sein Chancen kompromisslos und ohne Eigenfehler ausnutzt. Sein Partner im Angriff ist Nick Trinemeier, die Qualitäten muss man wohl nicht beschreiben – als Motivator und Ideengeber im Spiel des TVK unverzichtbar. Der wieder genesene Kapitän Dominik Mondl führt einen starken Abwehrblock mit Ruhe und Übersicht an. Felix Klassen, Marcel Moritz, Linus Mury und Levin Diago sind im Abwehrbereich läuferisch und technisch stark. Als dritte Kraft im Angriff stehen Christian Gillmann parat.

Nick Trinemeier: „Wir haben unsere beste Saison bisher in der 1. Liga gespielt. Zu Anfang der Saison haben wir gegen einige Topteams gute Leistungen abrufen können, konnten aber die Punkte nicht einfahren. In der Hinrunde mussten wir zudem einige Verletzungsausfälle kompensieren. Im Jahr 2018 lief dann vieles nach Maß und wir schauen mit großer Zufriedenheit auf die Hallenrunde. Mittlerweile sind wieder alle Spieler fit und wir können mit Ausnahme von Hendrik Vetter und Fabian Braun auf den gesamten Kader zurückgreifen. Wir möchten vor heimischem Publikum samstags zwei gute Spiele zeigen und die Atmosphäre erleben und genießen. Die DM wird für uns etwas ganz Besonderes! Ich denke, dass das Teilnehmerfeld auf einer DM selten so eng beisammen war und die Chancen auf den Titel dementsprechend recht ausgeglichen. Wenn Oliver Bauer fit ist und Oberndorf damit noch eine Option mehr in ihrem Spiel hat, sehe ich Oberndorf ganz leicht in der Favoritenrolle.“

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