Planung / Weiterentwicklung

Zukunftspläne

Welches Konzept hat die DFBL und was plant sie für die Zukunft?

Diese beiden Fragen werden in diesem Artikel thematisiert. (aktualisiert im November 2014)

Was wünschen sich Faustballer für ihre Sportart?

  • Sicherung des Spielbetriebs, um die eigenen sportlichen Interessen zu wahren
  • Nachwuchsförderung, um die Sportart, die uns allen am Herzen liegt auch zukünftig aufleben zu lassen
  • Faustball in der öffentlichen Wahrnehmung als ernst zu nehmende Sportart positionieren
  • Attraktive Faustballveranstaltungen, die einen Besuch als Zuschauer lohnend machen, und zu denen man auch Freunde mitnehmen und ihnen zeigen kann, welch tolle Sportart der Faustball ist
  • Mehr Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Faustball auch mal im Fernsehen sehen oder in großen Zeitungen lesen. Unsere Sportart sollte als Insidersportart angemessen wahrgenommen werden.

Diese Wünsche, so oder ähnlich formuliert, treiben auch die Verantwortlichen der DFBL als Vision an.
Die Realisierung dieser Zukunft stehen derzeit eine Menge ungünstiger Rahmenbedingungen (siehe eigener Artikel) entgegen. Dennoch arbeiten die DFBL-Verantwortlichen um Präsident Ulrich Meiners mit Nachdruck in allen Bereichen.

Spielbetrieb:

Durch die Schaffung der Spielordnung Faustball (SpOF) wurden für den deutschen Spielbetrieb die Regularien vereinheitlicht, ein Schritt der seit Jahren überfällig war. Die DFBL kümmert sich mit seinen Präsidiumsmitgliedern Karl Ebersold, Bernhard Hoffrichter und Bernd Höckel um die vielschichtigen Thematiken des Spielbetriebs. Unter anderen um die Vergabe und Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften in allen Altersklassen. Die Weiterentwicklung der Veranstaltungen in Bezug auf Standards, Vermarktung, öffentlicher Darstellung etc. fällt ebenso in diesen Aufgaben- und Zuständigkeitsbereich.

Lehrwesen:

Durch die Etablierung des DFBL-Trainerscheins wurde eine Alternative zur C-Lizenz geschaffen, die auch Trainern eine Ausbildungsstufe ermöglicht, die aufgrund ihrer beruflichen Situation nicht in der Lage sind, zwei ganze Woche für die Übungsleiterausbildung zu investieren. Mit DFBL-Fortbildungen ist das Lehrteam um Präsidiumsmitglied Rainer Frommknecht zusätzlich in ganz Deutschland unterwegs, um die Lehrmaßnahmen der Länder zu unterstützen.

Schulsport:

Bisher ein verwaister Posten, allerdings ein Aufgabengebiet mit riesigem Potential. Mit Christian Sondern (Sportlehrer und bis 2007 Nationalspieler) konnte ein Mitarbeiter gewonnen werden, der sich der Erarbeitung eines bundesweiten Schulsportkonzeptes angenommen hat.

Nationalmannschaften:

Die Nationalmannschaft Faustball ist das wohl erfolgreichste Team Deutschlands. Zehn Weltmeister- und zwölf Europameistertitel bei den Männern sowie 4 Weltmeister- und 8 Europameistertitel bei den Frauen sind in der deutschen Sportlandschaft wohl einmalig. Ohne die Arbeit der DFBL und ihrer finanziellen und organisatorischen Unterstützung wäre die zukünftige Teilnahme einer deutschen Mannschaft bei kommenden Weltmeisterschaften mehr als fraglich.

Senioren und Jugend:

Faustball ist als sogenannte „Lifetime-Sportart“ ein Sport für Jung und Alt. Dieser Tatsache ist sich die DFBL bewusst, und misst sowohl dem Seniorensport als auch dem der Kinder und Jugendlichen besondere Bedeutung bei. In der täglichen Arbeit der Verantwortlichen liegt der Fokus auf dem Spitzensport in Bundesligen und Nationalmannschaften ebenso wie auf dem Senioren- und Jugendsport und deren Entwicklung. Mit Günter Lutz (Jugend) und Siegfried Linke (Senioren) sind die entsprechenden Plätze im Präsidium belegt.

Schiedsrichterwesen:

Die Ausbildung von A-Schiedsrichtern liegt in der Hand der DFBL. Präsidiumsmitglied Hans Retsch kümmert sich außerdem um die Gestellung von Schiedsrichtern für Deutsche Meisterschaften und darum, welche deutschen I-Schiedsrichter bei internationalen Veranstaltungen eingesetzt werden.

Öffentlichkeitsarbeit/Marketing:

Allein durch die Gewinnung von Sponsoren ist es dem Faustball in Deutschland derzeit möglich, seine Nationalmannschaften zu Meisterschaften zu entsenden.
Seit 2014 scheint sich diese Situation nun durch die Aufnahme in die öffentliche Förderung etrwas zu entspannen.
Präsidiumsmitglied Jürgen Albrecht koordiniert (unterstützt durch weitere Helfer) diese Sponsoringmaßnahmen, kümmert sich zudem um die öffentliche Darstellung der DFBL auf Fahnen, Bannern, etc. . Unterstützt wird er im wichtigen Arbeitsbereich der Medienarbeit von dem DFBL Pressesprecher Jan Beckmann. Die öffentliche Darstellung der DFBL und des Faustballs in Deutschland könnte ohne Frage noch weitaus intensiver betrieben werden. Radio, Fernsehen, überregionale Tages- und Wochenzeitungen bieten natürlich ein enormes Potential. Dazu ist eine Ausweitung des Mitarbeiterstabes unbedingt notwendig.
Die Pflege und Aktualisierung der DFBL-Homepage sowie die Pressearbeit bei Deutschen Meisterschaften und in den Bundesligen sind die dringlichsten Aufgaben von Jan Beckmann.

Verbandsentwicklung:

Derzeit ist Faustball noch ein Teil des DTB. Die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für die Etablierung eines eigenen Faustballverbandes hat die DFBL in einer wissenschaftlichen Arbeit in Auftrag gegeben, und weiß seitdem genau welche Schritte nötig sind, und was den Faustball in einem eigenen Verband erwartet.

Die Entscheidung, ob dieser Schritt letztlich gegangen werden soll, ist momentan aufgeschoben.
Durch die Aufnahme in die öffentliche Förderung ist ein großes Ziel, das ein eigener Verband hätte erreichen können, inzwischen in Zusammenarbeit mit dem DTB geschafft worden.
Denn nicht ein eigener Verband an sich ist das Ziel, sondern der Sportart die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu verschaffen.

Eine weitere wichtige Voraussetzung zur Stärkung der DFBL und des Faustballs bleibt allerdings die Gewinnung aller Faustballvereine Deutschlands als Mitglieder.
Wenn dieser Meilenstein erreicht ist, kann mit Bedacht und dem nötigen Kalkül erneut überprüft werden, ob die Sportart in der derzeitigen Verbandsstruktur oder in einem eigenen Faustballverband die besseren Bedingungen vorfindet.

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