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Deutsche Jungs im Heim-Finale!

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Nürnberg (DFBL/bec). Was für ein Krimi, was für ein Spektakel, was für ein Sieg! Deutschlands männliche U18-Nationalmannschaft steht nach sieben hart umkämpften Sätzen im Finale der Heim-WM von Nürnberg-Eibach. Gegen Brasilien musste das Team an seine Grenzen gehen, um am Ende mit 4:3 vorne zu sein.

Vor mit gut 1100 Zuschauern bestens gefüllten Rängen in der Eibacher WM-Arena erwischten die Südamerikane den besseren Start. Mit einer 8:6-Führung für Brazil ging der Auftaktsatz in die entscheidende Phase – und nun war auch Deutschland in der Begegnung: Rouven Kadgien glich zum 8:8 aus, Johannes Jungclausen machte wenig später das 10:9 und wieder Kadgien holte mit einem kurz gespielten Satz die 1:0-Satzführung.

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Doch die Brasilianer ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen: Angefeuert von ihrem Frauen-Team, das zuvor den Finaleinzug perfekt gemacht hatte, führten sie schnell mit 6:2 und ließen die Deutschen nicht wieder zurück kommen. Mit 11:7 holte Brasilien den Satzausgleich.

Nun lief der Südamerika-Express bestens, während bei Deutschland viele Fehler im Spiel waren. Dennoch gelang dem WM-Gastgeber der zwischenzeitliche 6:6-Ausgleich. Mehr allerdings nicht in diesem Satz, denn Brasilien machte nach einer Weltklasse-Angabe das 11:8 und damit das 2:1.

Nun waren es wieder die Deutschen, die besser ins Spiel gelangten und erstmals auch einen klaren Satzgewinn für sich verbuchen konnten: 11:6 durch Rouven Kadgien.

Nächster Satz, nächster Satzgewinner: Nahezu mühelos sicherte sich Brasilien mit 11:5 die nächste Führung, allerdings zeigten ich bei den Südamerikanern mit Krämpfen erste körperliche Probleme.

Nun wurde es immer spannender: Deutschland bei 7:4 deutlich vorne, Brasilien mit Ersatzangreifer kam wieder heran, glich zum 7:7 aus – um dann drei Punkte in Serien zu kassieren. Dieser Vorsprung reichte, auch wenn auf dem Weg zum Satzgewinn noch zwei deutsche Satzbälle vergeben wurden: 11:9.

Im abschließenden Durchgang waren es dann die bis hierhin eigentlich leistungsmäßig schwächeren Deutschen, die zum Seitenwechsel (6:3) schon wie der Sieger aussahen. Brasilien bäumte sich noch einmal auf, verkürzte von 5:10 auf 8:10 – und setzte dann einen Rückschlag in die Leine. Deutschland damit im Endspiel, Brasilien „nur“ im kleinen Finale.

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