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Der TSV-Triumphmarsch geht weiter

Pfungstadt (DFBL/aga). Mit einer makellosen Zwischenbilanz geht der TSV Pfungstadt als Tabellenführer der Süd-Bundesliga in die Weihnachtspause. Zum Abschluss gab es das siebte 5:0 im siebten Saisonspiel – diesmal „erwischte“ es den TV Stammheim.

Auch in Stuttgart-Stammheim macht der TSV.Express nur kurz halt. Wie schon von den Stammheimern auf der Homepage angekündigt, sollten die Zuschauer rechtzeitig die Halle besuchen, da es sonst eventuell sehr schnell vorbei sein könnte – nach etwas mehr als einer Stunde war es dann auch soweit – das nächste „Zu Null“ “ stand auf der Habenseite des TSV: 11:8, 11:8, 11:3, 11:6, 11:6. Stammheim konnte die ersten beiden Sätze recht offen gestalten und lange Zeit dem Favoriten Paroli bieten, es wird aber auch von diversen Schlagfehlern auf Seiten den TSV gemunkelt. Ist aber vom Prinzip her unbedeutend.

Hinter Pfungstadt liegt der TV Schweinfurt-Oberndorf in der Tabelle – nicht zuletzt dank des Arbeitssieges beim TV Unterhaugstett.

Der TVO startete im 1. Satz konzentriert und führte gleich mit 4:1. Danach nutzte der TVU einige Schwächen in den Oberndorfer Reihen und führte ihrerseits mit 10:8. Oberndorf wehrte beide Satzbälle ab, musste aber dann einen weiteren hinnehmen. Am Ende gewann doch der TVO glücklich mit 13:11. Den 2. Satz dominierte der Gast nach Belieben und sicherte sich die 2:0 Satzführung mit einem 11:5. Auch im 3. Satz sahen die Zuschauer einen überlegenen TVO und so ging dieser mit einer beruhigenden 3:0 Führung in die Satzpause. Bei Oliver Bauer machten sich wieder Schulterprobleme bemerkbar. Der TVO kam schlecht aus der Satzpause. Die stärker werdenden Gastgeber nutzten dies und lagen schnell mit 7:1 in Führung. Am Ende des Satzes ging Oliver Bauer aus dem Spiel und Fabian Sagstetter übernahm die Angriffsposition. Jens Scheiffele ging die Mitte, Jaro Jungclaussen und Florian Dworaczek stellten die Abwehr. Der Satz ging aber mit 2:11 verloren. Der 5. Satz verlief bis zum 5:5 ausgeglichen. Oberndorf wechselte noch Johann Habenstein für Florian Dworaczek. Unterhaugstett leistete sich einige unnötige Fehler und so konnte der TVO mit 11:6 seine Führung auf 4:1 ausbauen. In Satz 6 konnte sich anfangs kein Team entscheidend absetzen. Dann lag der Gastgeber mit 9:6 in Front. Oberndorf gab nicht auf und sicherte sich beim Stande von 10:9 den 1. Spielball. Diesen wehrten die Schwaben ab und schafften mit 2 weiteren Bällen in Folge den Satzgewinn und damit den 2:4 Satzanschluss. Im 7. Satz startete der TVO stark und setzte sich gleich mit 5:2 ab. Am Ende siegte der TVO mit 11:5 und verließ verdient mit 5:2 die Halle. Mit 10:4 steht der TVO am Ende der Vorrunde auf Platz 2 der Tabelle und liegt weiter auf DM-Kurs.

Den dritten Endrundenplatz belegt der Gastgeber der DM 2017: Der MTV Rosenheim besiegt zum Ende des Faustballjahres den TV Käfertal mit 5:1 Sätzen.

Mit einem überraschend hohen Sieg über den Tabellennachbarn TV Mannheim- Käfertal beendet der MTV Rosenheim das Faustball- Jahr 2016. Es war die im Vorbericht angekündigte „heiße Partie“ zwischen zwei auf Augenhöhe agierenden Mannschaften. Die Gäste starteten sehr gut in die Partie und ließen dem MTV mit den ersten drei Angriffen keine Chance. Doch Rosenheim glich wieder aus und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende nutzte Käfertal seine Chancen besser und entschied den ersten Satz verdient zu seinen Gunsten. Im zweiten Satz konnte Rosenheim die Angriffe der Mannheimer besser entschärfen und sich einen kleinen Vorsprung sichern, den man bis zum Ende bewahren und damit den Satzausgleich herstellen konnte. Im dritten Durchgang zeigte sich dann, dass kein Team dem anderen wich. Nach einem Zusammenprall der beiden Nationalmannschaftskollegen Schmutzler und Trinemeier kam es zu einer zehn minütigen Verletzungspause. Die Partie konnte aber ohne Ausfälle fortgeführt werden und beide Mannschaften schenkten sich weiterhin nichts. Die ersten Satzbälle sicherten sich die Gäste. Doch Rosenheim wehrte diese ab und ging selbst in Führung.

Nach der zehn minütigen Satzpause ging es mit dem offenen Schlagabtausch weiter. Die Badener gingen weiter hohes Risiko im Angriff, jedoch erhöhte sich langsam die Fehlerquote, was Rosenheim einen ständigen Vorsprung bescherte. Das gab der Abwehrreihe mit Christian Weiß, Lothar Kiermaier und Abdilaziz Lamharraf mehr Sicherheit, wodurch auch einige harte Schläge entschärft werden konnten. Zudem war Patrick Schiep mit einer guten Form zur Stelle, wenn der ebenfalls gut aufspielende Hauptangriff Steve Schmutzler taktisch aus dem Rennen genommen wurde. Rosenheim spielte an diesem Tag auf hohem Niveau und zeigte seine bis dato beste Saisonleistung. Über 11:8, 11:8 und 11:5 hatte man die Partie ständig unter Kontrolle und zwang den Gegner zum Agieren. Aus einer stabilen Abwehr heraus punktete man über ein gutes Zuspiel zuverlässig. Alles in Allem ein Auftritt, der Hoffnung auf die Rückrunde macht.

Kapitän Steve Schmutzler nach dem Spiel: „Das war heute ein Spiel auf wirklich gutem Niveau. Die Höhe unseres Sieges spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wieder, es war eine enge Partie. Mit dem vierten Tabellenplatz können wir nach dem schlechten Saisonstart mehr als zufrieden sein. Jetzt haben wir 5 Wochen Zeit, um auf dem heutigen Spiel aufzubauen.“

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