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Calw überwintert auf Platz 1

Landshut (dfbl/kes) – Am dritten Advent luden die Sportstätten in Landshut, Eibach und Tannheim zum wöchentlichen Spektakel ein. Bei allen drei Spieltagen blieben die Favoriten aus Dennach, Calw und Vaihingen ihrer Rolle gerecht. Die Kellerkinder konnten wieder keinen Punkt holen. Somit ist die Tabelle sowohl oben, mittig als auch unten eng zusammen.

Pünktlich um elf Uhr traten die Mannschaften aus Landshut und Vaihingen Enz zur Begrüßung an die Linie an. Landshut muss weiterhin auf Angreiferin Kerstin Stäringer verzichten. Sie zog sich beim letzten Spieltag in Unterhaugstett einen Meniskus- und Kreuzbandanriss zu und kann bis auf weiteres nicht eingesetzt werden. So startete man ohne einen zweiten Angriff ins Spiel.

Der TV Vaihingen Enz setzte gekonnt einen kurzen Ball nach dem anderen ins Landshuter Spielfeld. Die TG fand kein Mittel diese anzunehmen und sowohl an der Angabe, als auch im Angriff aus dem Spiel heraus hatte man zu wenig Druck. Enz konnte eins um andere Mal sauber aufbauen und so Marie-Therese Rothmaier gekonnt ins Szene setzen. Satz 1 hat die TGL schnell und deutlich an den TVV 5:11 abgegeben.

Durch einen Wechsel vorne rechts konnte man die kurzen Bälle nun besser abwehren. Die Isarstädterinnen waren jedoch zu unsauber bei der ersten Abwehr, was das Zuspiel sichtlich schwer machte und wieder zu wenig Druck im Angriff ausgeübt wurde. Zwar waren die Gastgeber immer nah an Enz dran, jedoch fehlte ein ums andere Mal der letzte Wille und man erlaubte sich zu viele Eigenfehler. Satz drei war ein Ebenbild vom vorherigen Satz. Der Endstand mit 9:11 und 8:11 scheint ein knappes Spiel darzustellen. Der TV Vaihingen Enz war jedoch zu keiner Zeit wirklich gefährdet.

Im zweiten Spiel des heutigen Tages spielten die Gäste gegeneinander. Der TSV Gärtringen, welcher bis dato erst ein Spiel für sich entscheiden konnte, braucht für den Klassenerhalt unbedingt punkte. Dementsprechend wollte man auch Kampfgeist zeigen. Der TV Vaihingen Enz konnte sich die Kräfte sparen und punktete wie gegen die TGL wieder und wieder mit kurz geschlagenen Bällen.  Der TSV wehrte sich noch weniger und erlaubte sich viel zu viele Eigenfehler beim Versuch die Hauptangreiferin aus der Angabe aus dem Spiel zu nehmen. Der TV Vaihingen Enz behielt das ganze Spiel über volle Konzentration, was sehr wichtig ist, da man sich sonst zu viele unnötige Fehler einschleichen würden. Quasi kampflos gaben die blau-weißen das Spiel in knapp 30 Minuten an den Favoriten mit 11:4, 11:5 und 11:7 an die Damen aus Enz ab.

Für das dritte Spiel hatten sich die beiden Verlierer aus Spiel 1 und 2 definitiv mehr vorgenommen. Allein wegen den Zuschauern wollte Landshut schon noch eine Schippe drauf legen. Man fand gut ins Spiel und die Abwehr klappte nun auch endlich sauber. So hatte die Angreiferin aus Landshut leichtes Spiel und der erste Satz ging 11:5 an die Gastgeber. Im zweiten Satz schienen die Gäste nun endlich wach gerüttelt worden zu sein. Die Absprache passte, der Druck aus der Angabe wurde erhöht und man nahm die einzige Angreiferin die Landshut hatte aus dem Spiel. So zwang der TSV Gärtringen die TG Landshut in die Verlängerung, machte aber letztendlich doch wieder einen Eigenfehler zu viel und gab auch diesen Satz 12:10 ab. In Satz Nummer 3 lief dann bei den Gästen gar nichts mehr. Der TSV zeigte keine Gegenwähr und die zwei erzielten Punkte beim Endstand von 11:2 waren Eigenfehler der Landshuterinnen. Gärtringen beendet die Hinrunde auf dem letzten Tabellenplatz und muss für die Rückrunde, welche für den TSV erst in 5 Wochen beginnt, einen Schlachtplan überlegen, um das Saisonziel noch zu erreichen.

Auch der TV Vaihingen Enz hat seine Hinrunde beendet. Mit Tabellenplatz 4 ist man einigermaßen zufrieden. Luft nach oben ist da. Die TG Landshut hat erst drei Spieltage gehabt und beendet die Hinrunde erst im neuen Jahr. Hier begrüßt man die Mannschaften aus Tannheim und Dennach. Mit ganz viel Glück kann man hier bereits auf den vollständigen Kader wieder zurückgreifen. Aufgrund der Umstände ist man mit dem aktuellen Platz 6 – mit zwei Spielen weniger auf dem Konto – zufrieden.

Der Ausrichter aus Eibach durfte den amtierenden Deutschen Hallenmeister aus Dennach und die Kellerkinder aus Unterhaugstett begrüßen. Aufgrund der bisher gezeigten Leistung von Eibach, war man schon sehr gespannt wie sie sich gegen den TSV schlagen werden. Leider musste der TV 03 mit einem dezimierten Kader an den Start gehen und konnte so nicht aus den Vollen schöpfen. In den ersten beiden Sätzen waren sowohl die Gastgeber, als auch die Gäste noch sehr verhalten in ihrem Spiel. Nach einem anfänglichen Abtasten und einem reinen Angabenspiel konnte der TSV den ersten Satz knapp 9:11 für sich entscheiden. Im zweiten Satz schlichen sich im Dennacher Spiel ungewöhnlich viele Eigenfehler ein. Eibach nutze dies aus und konnte den Satz ebenfalls knapp mit 11:9 gewinnen.  Nach dem Satzausgleich fanden die Pink Ladies aber wieder zu gewohnter Routine zurück und zwangen dem Gegner ihr Spiel auf. Mit vielen kurz abgelegten Bällen konnte der TSV im Eibacher Feld punkten und gewann die anschließenden Sätze 5:11 und 4:11.

Im Spiel gegen den abstiegsgefährdeten TV Unterhaugstett spielten die Pink Ladies in den ersten beiden Sätzen sehr souverän. Der TVU leistete sich, wie im Spieltag zuvor auch schon, sehr viele Eigenfehler und machte es so dem Gegner sehr einfach. Haugstett fand nicht ins Spiel und musste Satz 1 und 2 mit 11:3 und 11:4 an die Damen aus dem Schwarzwald abgeben. Danach schlich sich beim TSV der Schlendrian ein. Zu leichtsinnig trat man gegen die Damen aus Unterhaugstett an, welche im dritten Satz nun gut Mitspielen konnten und auch schöne Spielzüge zeigten. Zum Satzende legte Dennach nun wieder eine Schippe drauf und die Erfolgsserie von Unterhaugstett riss ab, weshalb man den Satz mit 11:8 und somit das Spiel 3:0 abgeben musste. Der TV Unterhaugstett nahm die Leistung aus dem dritten Satz gegen Dennach mit ins Spiel gegen die jungen Wilden in Grün. Der TV Eibach 03 macht sich das Leben jedoch selbst schwer. Mangelnde Konzentration und Konstanz führten dazu, dass das Spiel trotz eigentlicher Überlegenheit sehr knapp war. Der erste Satz konnte nur knapp mit 11:9 gewonnen. Haugstett legte noch eine Schippe drauf und gewann Satz zwei ebenfalls 9:11. Die Gäste konnten im dritten Satz jedoch nicht an die Leistung der letzten Sätze anknüpfen. Der TVU viel wieder in sein Loch, welches diese Saison eindeutig schon zu oft da gewesen war und gab den Satz 3:11 nach Bayern. Satz vier lief wieder besser, aber auch Eibach fand nun zu gewohnter Stärke zurück und gewann 11:7.

Aufgrund des besseren Satzverhältnisses konnte sich der TV Unterhaugstett für die Winterpause gerade noch einen Platz auf dem nicht Abstiegsplatz sichern. Der TV Eibach überwintert zufrieden auf Platz 5 und der TSV Dennach ist auf Platz 2 – hat jedoch auch einen Spieltag weniger als Tabellenführer Calw.

Das Überraschungsteam aus Tannheim hatte heute den TSV Calw und ebenfalls ein Kellerkind aus Segnitz zu Gast. Tannheim konnte am letzten Spieltag sogar die Favoriten aus Enz schlagen. Gespannt schaute man heute auf die Mannschaft aus dem Allgäuer Vorland, welche mit ihren Fans im Rücken – und davon waren an diesem dritten Advent über 100 da – meist noch stärker auftreten.

Im ersten Spiel trafen die Gastgeber auf Tabellenführer Calw. Der TSV hatte im ersten Satz einige Startschwierigkeiten. So konnte der SV Tannheim befreit aufspielen und den Satz 11:7 gewinnen. Die Dannecker griff nun stärker ins Spielgeschehen ein, um den Druck im Angriff zu erhöhen. Treffsicher platzierten die Damen in Orange ihre Angriffe im gegnerischen Feld wovon sich die Gastgeber sichtlich einschüchtern ließen. Tannheim war in den darauffolgenden Sätzen nur noch Mitläufer und ließ sich das Spiel der Calwer aufdrängen. Die darauffolgenden Sätze gewannen die Gäste mit 7:11, 5:11 und 7:11.

Direkt im Anschluss traf Calw auf den Aufsteiger aus Segnitz.Segnitz legte motiviert und mit vollem Einsatz los. Die Damen aus Bayern zeigten schöne Spielzüge und eine starke Teamleistung. Calw schien davon völlig überrumpelt und fand nicht ins Spiel. Der erste Satz ging somit 11:5 an die Mädels aus Bayern. In den drauffolgenden Sätzen zeigten sich jedoch wieder die beiden Gesichter der Segnitzer. An die Leistung aus dem ersten Satz konnte  nicht angeknüpft werden und vermehrt reihten sich die Eigenfehler wieder aneinander. Calw hatte die Aufsteiger nun fest im Griff und ließ nichts mehr anbrennen. Die Aufsteiger hatten kein Gegenmittel mehr. Auch ein Wechsel im Angriff zeigte keine Wirkung. Somit endeten die letzten drei Sätze der Partie zu Gunsten des TSV mit 3:11, 4:11 und 2:11.
Im dritten Durchgang stand sich nun der SV Tannheim und der TV Segnitz gegenüber. Helen Gernet aus Segnitz musste in diesem Spiel leider passen. Sie verletzte sich schwer an der Hand und konnte nicht antreten. Eine genaue Diagnose  gibt es noch nicht.

Auch wenn Segnitz zum Schluss hin eine richtige Klatsche vom TSV Calw einfangen musste, ging man motiviert ins Spiel. Zwischenzeitlich lagen die Damen aus Bayern mit 4:6 Bällen vorne. Tannheim behielt jedoch einen ruhigen Kopf und konnte zielsicher ein ums andere Mal punkten. Die Gastgeber drehten den Satz noch und gewannen 11:8. Dankbar nahm der SVT die hohe Eigenfehlerquote der Gäste entgegen und ohne weitere Zwischenfälle auch den zweiten Satz 11:3.
Im dritten Satz konnte Segnitz nochmals zu Hochleistungen auffahren. Mehrfach gaben beide Teams die Führung in diesem Satz ab, wobei die Gäste mit 9:10 Bällen den ersten Satzball hatten. Durch einen Leinenfehler von Segnitz konnte Tannheim nochmals auf 10:10 ausgleichen. Der TV Segnitz war jedoch fest entschlossen, punktete zwei Mal in Folge und gewann den Satz 10:12.  Nach dem Hoch folgt bekanntlich meist ein Tief. Leider passiert dies beim Aufsteiger definitiv viel zu häufig. Satz vier verschenkte man geradezu mit 11:2 für Tannheim.

Segnitz steht derzeit auf Tabellenplatz 7. Nun hat man vier Wochen Zeit um an seinen Schwächen zu feilen. Tannheim ist mit seinem dritten Tabellenplatz äußerst zufrieden. In der letzten Saison stand man am Ende auf Platz 6. Mit dieser tollen Leistung will auch in der Rückrunde glänzen. Der TSV Calw kann auf Tabellenplatz überwintert, womit man für sein Ziel – DM – voll im Soll liegt. Für die Rückrunde möchte man an der Absprache noch besser arbeiten.

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