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Bretten, Obernhausen oder Landshut? Wer bleibt in der 1.BL Frauen Süd?

Landshut (DFBL/kes) – Die Kellerkinder mit Bretten, Obernhausen und Landshut stehen fest. Unter diesen drei Teams werden wohl die Absteiger ermittelt. Hirschfelde hat sich an Segnitz und Eibach vorbeigeschlichen und hat gute Chancen auf das dritte DM-Ticket.

In Landshut fand aufgrund der Landshuter Hochzeit der Spieltag bereits am Samstag um 15 Uhr statt. Heute zu Gast der TV Segnitz und TSV Calw.

Bei wolkigem Himmel, etwas Wind und weichem Rasen trat die TGL als erstes gegen Segnitz an. Während Landshut auf Allrounderin Isa Riedel verzichten musste, reiste der TVS ohne Schlagfrau Luisa Kaemmer an. Landshut fand, wie so häufig in dieser Saison, schwer ins Spiel und geriet schnell mit 3:8 in den Rückstand. Eine Auszeit und ein Wechsel der Angreifer bei der TGL führte bei den Segnitzerinnen zu Unsicherheiten in der Annahme und Landshut konnte sich wieder herankämpfen, gar in der Verlängerung den Satz mit 12:10 noch gewinnen.
Segnitz hatte im zweiten Satz nun die Sonne im Rücken und punktete häufig gegen die abwehrschwache Hintermannschaft. Zudem kamen auf Seiten der Pralinchen noch zu viele Eigenfehler in der Angabe dazu, weshalb Satz 2 schnell mit 5:11 an die Gäste ging.
Bei Segnitz kamen im dritten Satz erneute Unsicherheiten auf und durch fehlende Effizienz im Angriff ging der Satz mit 11:8 wieder an Landshut.
Ein Wechsel in Angriff und Abwehr bei den Gästen brachte in Satz 4 erneut die Wendung. Landshut zeigte zwar eine starke Abwehrleistung, brauchte aber zu lange um im Angriff zu punkten. Segnitz fackelte da nicht lange und konnte sowohl an der Angabe, als auch aus dem Spiel heraus den Ball öfter im gegnerischen Feld unterbringen. Der TV gleich mit 8:11 zum 2:2 aus.
Im Entscheidungssatz kamen die Pralinchen gar nicht mehr hinterher. Mit 0:5 lag man zurück und tauschte bei 2:6 die Seiten. Erst dann ging wieder ein Ruck durch das Team und Landshut konnte den Rückstand minimieren, wobei Segnitz hier mit einigen Eigenfehlern mithalf. Am Ende unterlag Landshut knapp mit 8:11 und musste das Spiel mit 2:3 Sätzen an die Gäste abgeben.

Den zweiten Durchgang bestritt der TV Segnitz dann gegen den TSV Calw. Die Löwinnen reisten ohne Stephanie Dannecker an. Allerdings kein Problem für den TSV, denn auch Youngster Henriette Schell wurde kürzlich in den A-Kader berufen. Von so einem Luxus können andere Mannschaften nur träumen.
Der TV Segnitz ging nach dem gewonnenen Spiel gegen die TGL mit viel Selbstbewusstsein ans Werk. Über weite Strecken konnten die Damen aus Bayern gut mithalten. Vor allem die Angaben der Segnitzerinnen verhalfen am Ball zu bleiben. Nur knapp konnte Calw diesen ersten Satz mit 11:8 für sich entscheiden.
Nun hat sich der TSV auf die Angriffe der Gegner eingespielt und parierte nahezu jeden Angriff sauber ins Spiel. Ohne weiter in Bedrängnis zu geraten erspielte sich Calw die Sätze 2 und 3 mit jeweils 11:5.

Die TG Landshut war sichtlich frustriert vom Verlauf des ersten Durchganges, hatte aber keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Mutig und in unveränderter Aufstellung starteten sie die Begegnung und konnten wie auch schon der TV Segnitz im ersten Satz gegen den TSV gut mithalten, verlor aber ebenfalls mit 8:11.

Calw benötigt wohl einen Satz zur Eingewöhnung an die Spielweise der Gegner. Diese Phase dauerte aber gegen die Isarstädterinnen etwas länger. Im zweiten Satz legten diese nämlich noch eine Schippe drauf. Bei dieser Spielweise wäre gegen Segnitz wohl nichts angebrannt. Calw war dagegen zu unflexibel im Angriff. Die starke Abwehr verhindert den Satzverlust und man gewinnt mit 9:11.
Calw hatte im dritten Satz die Faxen der Landshuterinnen dann dicke und machte mit 4:11 kurzen Prozess.

Am Sonntag, bei weniger guten Wetter, pfiff der Schiedsrichter das erste Spiel bereits um 10 Uhr an. Es folgen drei 5-Satz-Krimi-Spiele.
FSV Hirschfelde gegen TV Vahingen Enz hieß die erste Begegnung.
Während der TVV mit dem nassen Rasen erstmal noch zu kämpfen hatten, marschierte der FSV gleich los. Im Verlauf des Satzes konnte sich Vaihingen nochmal ran kämpfen, verlor dennoch mit 7:11.
Im zweiten und dritten Satz wurde Hirschfelde durch die starken Angaben und variablen Angriffe aus dem Spiel heraus mächtig unter Druck gesetzt. Da waren die eigenen Angaben einfach zu wenig und Hirschfelde verlor folglich die beiden Sätze mit 11:7 und 11:8.
Vaihingen hatte im vierten Satz dann insgesamt 5 Matchbälle, eine schwache Abwehrleistung und zu hohes Risiko im Angriff vermasselten es aber dem TVV und letztlich war es dann doch Hirschfelde, die mit ihrer sicheren Spielweise den Sack mit 14:15 zumachten.
Der Entscheidungssatz musste her, wobei Vaihingen konditionell heute schlechter abschnitt als der Gastgeber. Hirschfelde ließ nichts mehr anbrennen und holte sich Satz 5 mit 5:11 und somit das Spiel mit 2:3 Sätzen.

So wie Vaihingen das erste Spiel beendet hatte, starteten sie auch in das Zweite gegen den direkten Konkurrenten aus Obernhausen und verlor schnell den ersten Satz mit 6:11.
Danach folgten vier enge Sätze, von denen drei sogar in die Verlängerungen gingen. Durch lange Spielzüge, mit sehenswerten Abwehrleistungen und starken Angriffen auf beiden Seiten, ließen keinen Favoriten herausstechen. Der TV Vaihingen Enz sicherte sich den zweiten und dritten Satz mit 13:11 und 12:10. Obernhausen glich im vierten Satz mit 12:14 aus und auch der fünfte Satz ging heiß her. Am Ende fehlte beim TVO das Quäntchen Glück zum Satz- und Matchgewinn. Ende: 11:9 und 3:2 für TV Vaihingen Enz.

Doch auch das dritte Spiel am heutigen Tag bot Spannung pur.
Der TVO ließ sich von dieser knappen Niederlagen nicht unterkriegen und startete mit einem grandiosen 6:11 gegen die Heimmannschaft.
Nach langatmigen Spielzügen hatten die Gastgeberinnen die Nase vorne und gleichen so mit 11:9 zum 1:1 aus.
Auch der nächste Durchgang war geprägt von kämpferischem Einsatz beiderseits. Mit 10:12 hatte der TVO diesmal das Glück auf seiner Seite und gewann somit den 3. Satz.
Im Folgenden vierten Satz zeigte der FSV sein ganzes Können und ging wieder mit 11:6 in Führung.
Wieder musste der Entscheidungssatz Klarheit bringen. Hirschfelde ging mit 3:0 in Führung, allerdings konnten die Gäste beim 5:5 dann ausgleichen. Nachdem der TVO die entscheidenden Bälle im gegnerischen Feld nicht unterbringen konnte und Hirschfelde kein Platz für Lücken ließ, hieß auch in diesem Satz der Gewinner: FSV Hirschfelde, welcher sich somit zwei weitere Punkte an diesem Wochenende holte und sich so auf den dritten Tabellenplatz kämpften.

Im Nürnberger Stadtteil Eibach trafen neben den Gastgeber noch der TSV Dennach und der TV Bretten ein.

Im ersten Spiel stand der TV Eibach 03 dem TSV Dennach gegenüber. Auch wenn Dennach wieder auf Sonja Pfrommer verzichten musste und Eibach in Bestbesetzung antrat, war die Favoritenrolle an diesem Spieltag den Damen aus dem Schwarzwald zugewiesen. Dennoch oder gerade deshalb hoffte Trainerin Karen Schneider, dass ihre Schützlinge frech, mutig und befreit aufspielen.
Dies setzten die jungen Wilden in den ersten beiden Sätzen auch gekonnt um. Während Eibach im ersten Satz noch Probleme mit den Angriffen der Gegner hatte und den Satz 8:11 vergab, konnte im zweiten Satz der Spieß umgedreht werden und Eibach gleicht mit 11:7 zum 1:1 aus.
Dennach nun wieder energischer und sauberer im Spielaufbau kämpfte Ball um Ball, wobei die U18-Weltmeisterin Svenja Schröder ihre Aufgabe im Angriff gut absolvierte. Die Sätze drei und vier blieben bis zum Schluss offen, wobei Eibach dem Rückstand immer hinterherlief und Dennach mit ihrer Erfahrung die Nase vorne behalten konnten. Eibach unterliegt mit jeweils 8:11 und das Spiel geht mit 1:3 an den TSV.
Danach hieß es TV Bretten im Kampf gegen den Abstieg vs. TSV Dennach. Während Bretten den ersten Satz noch verschläft und 5:11 an Dennach abgibt, bringt ein Wechsel im zweiten Satz schon mehr Biss mit sich. Bretten spielte nun deutlich besser zusammen und konnte dem Favoriten lange Zeit Paroli bieten. Nur knapp gewinnt der TSV den zweiten Satz mit 9:11.
Nach diesem knappen Satzergebnisse legten die pink Ladies noch mal eine Schippe drauf, worauf Bretten keine Antwort mehr wusste. Auch ein erneuter Wechsel beim TVB konnte den TSV nicht aus dem Konzept bringen und so ging auch der dritte Satz mit 6:11 an pink.

Die Gastgeberinnen TV Eibach waren im Gegensatz zu ihrer Hinspiel-Niederlage gegen den TV Bretten in Bestbesetzung auf dem Platz und daher im Vorteil.
Bretten spielte im ersten Durchgang gut mit, hatte aber trotzdem mit 7:11 das Nachsehen.
Eibach nun gut auf die Angriffe der Gegner eingestellt konnte im zweiten Satz noch eine Schippe drauflegen und diesen noch deutlicher mit 11:5 gewinnen.
Bretten nun wieder besser im Spiel, mit mehr Kampfgeist und Laufbereitschaft, konnte den dritten Durchgang bis zur Satzmitte offen gestalten, eher der Einbruch kam und sich Eibach Satz und Spiel mit 11:7 – 3:0 holte.

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