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Berlin weiter nach Comeback gegen Schweinfurt

Packendes Duell zwischen Schweinfurt und Berlin (Foto: DFBL/Stöldt)
> Packendes Duell zwischen Schweinfurt und Berlin (Foto: DFBL/Stöldt)

Rosenheim (DFBL/bec). Was für eine Rückkehr! Der VfK Berlin sieht im Spiel gegen Schweinfurt schon wie der klare Verlierer aus – und zieht nacht fünf hart umkämpften Sätzen doch noch ins DM-Halbfinale ein. Schweinfurt ist nach zwei dramatischen Partien ausgeschieden.

Ein echtes Endspiel gibt’s zum Abschluss der Vorrundengruppe A: Berlin und Schweinfurt haben beide das erste Spiel verloren, der Sieger dieser Begegnung sichert sich den zweiten Halbfinalplatz der Gruppe neben dem TV Brettorf.

Den besseren Start können die Schweinfurter hinlegen – sie liegen zur Satzmitta deutlich mit 7:2 in Front. Bei Berlin läuft noch nicht viel zusammen. In der weiträumigen Halle kann Angreifer Lukas Schubert mit seinen Angaben nicht viel ausrichten. So zieht der TVO fast schon zu leicht davon, hat bei 10:2 reichlich Satzbälle. Dreimal punkten die Berliner noch, dann ist der Satz weg – 11:5 für den TVO.

Auch im zweiten Satz hat der Klub aus der Hauptstadt so seine Probleme mit den Franken: Sebastian Kögels Annahmen passen nicht und so  liegt der VfK wieder hinten – 1:4. Doch dann wird es langsam besser und nach einer 5-Punkte-Rallye führt erstmals der VfK. Auch die entscheidenden Punkte des Satzes machen die Ersten der Nord-Bundesliga. Sie holen mit 11:8 den Satzausgleich.

Anders als im Spiel zuvor lassen die Schweinfurter sich diesmal durch einen Satzverlust nicht aus dem Konzept bringen: Das Sagstetter-Team liegt schnell wieder deutlich mit 8:2 vorne, profitiert von diversen Berliner Angrffsfehlern. Zwei Bauer-Punkte sorgen für Satzbälle – 10:5. Der 2-Meter-Mann ist es dann auch, der mit einem Ass zum 11:7 den Satz zu macht.

Die Berliner zeigen bei dieser DM weiter nicht ihr bestes Spiel, aber sie bleiben im Spiel. Die Angreifer Schubert und Kögel sorgen im vierten Satz erstmals für eine deutliche Auftaktführung. Nach weitem Ausball Bauer führt der VfK 6:2. Mit der Führung im Rücken gelingt dem Vizemeister von 2016 wieder mehr – und der Satzausgleich: Kögel holt über Jens Scheiffele viele Satzbälle mit dem 10:2. EIn langer Ball des Angreifers (wieder auf der Seite von Scheiffele) bedeutet das 11:3 und den 2:2-Ausgleich.

Schweinfurt muss auch im zweiten DM-Spiel über die volle Distanz gehen und macht die ersten Punkte – 5:0. Lukas Schubert nimmt mit jeder Angabe Oliver Bauer aus der Partie – aber der TVO kann immer wieder mit Sagstetter antworten. Beim 6:0 Satzmitte scheint das Spiel entschieden – aber einen ähnlich klaren Vorsprung hat der TVO bereits im Auftaktspiel gegen Brettorf vergeben. Und auch diesmal wird der schon sicher geglaubte Sieg verspielt: Der VfK verkürzt auf 3:6, dann auf 5:7 und 7:8. Nach Leinenservice Bauer hat Berlin den Ausgleich gepackt. Bei Schweinfurt wirkt Bauer angeschlagen, er humpelt und bekommt keinen Druck mehr auf seine Schläge. Berlin ist gnadenlos da, holt sich die 9:8-Führung und auch gleich Matchbälle: Schubert spielt Bauer an den Körper. Ein Wahnsinnsblock von Kögel gegen Sagstetter macht dann das Comeback perfekt: 11:9 nach 0:6-Rückstand!

Berlin steht im DM-Halbfinale, trifft auf Pfungstadt, Schweinfurt ist nach zwei verspielten klaren Führungen ausgeschieden.

Fabian Sagstetter (TV Schweinfurt – Oberndorf): „Die Niederlage und unser Ausscheiden sind natürlich ärgerlich, aber das geht schon in Ordnung so. Wenn man zweimal diese klaren Vorsprünge wieder hergibt, dann hat man es am Ende auch nicht verdient, weiterzukommen.“

VfK Berlin – TV Schweinfurt-Oberndorf 3:2 (5:11, 11:8, 7:11, 11:3, 11:9)

Für Berlin spielten: Lukas Schubert, Sascha Zaebe, Sebastian Kögel, Tobias Andres, Daniel Hlebaroff

Für Schweinfurt spielten: Fabian Sagstetter, Jens Scheiffele, Oliver Bauer, Maximilian Lutz, Jaro Jungclaussen

Schiedsrichter: Andreas Huthmann

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