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Berlin macht’s! Der VfK ist Deutscher Meister

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Moslesfehn (DFBL/bec). Faustball-Deutschland hat einen neuen Männer-Meister: Nach sieben Titeln für den TSV Pfungstadt holen nun die Jungs vom VfK 1901 Berlin den Titel. Im Regen-Finale von Moslesfehn gewinnt das Team aus der Hauptstadt mit 3:1 gegen den TV Voerde.

Auch das zweite Endspiel der DM wird von Mannschaften aus der Nord-Bundesliga bestritten. Berlin setzte sich im Halbfinale knapp gegen Wünschmichelbach durch, Voerde warf den Serienmeister Pfungstadt aus dem Turnier.

Im Auftaktsatz geht es hin und her, beide zeigen auf matschigem Grund spektakuläre Aktionen und bis zur Satzmitte sind sie gleichauf. Dann zieht der VfK davon, holt das 8:6, dann das 9:6 nach Aus-Angabe von Voerdes Philip Hofmann und das 10:6 nach Rückschlag von VfK Abwehrmann Sascha Zaebe. Ein langer Ball von Lukas Schubert über die Voerder Abwehr bringt das 11:6.

Zum Start von Satz zwei hat Voerde sich wieder berappelt. Angepeitscht von vielen mitgereisten Fans gibt das Team aus dem Westen alles. Berlin bleibt jedoch immer einen Punkt im Vorteil. Bei 7:5 ist die Führung erstmals wieder etwas deutlicher für den VfK, der inzwischen Daniel Hlebaroff für den jungen Manuel Kögel auf dem durchweichten Platz steht. Die Führung wächst nun weiter auf 9:6 und Voerde reagiert, bringt Ingo Hansen in die Abwehr. Der Satz ist jedoch weg, nach Leinenball Hofmann steht es wieder 11:6 für den VfK.

 

Als nun viele auf den Rängen mit einem schnellen Ende zugunsten der Berliner rechnen, dreht Voerde nochmal auf. Bei 3:1 führt der TVV erstmals in der Partie mit zwei Zählern. Das Team spielt nun wie entfesselt auf, rettet spektakulär und punktet zuverlässig. So steht es schnell 8:2, auch weil die Angaben von Lukas Schubert nicht besonders effektiv sind. Berlin kann nach Auszeit noch verkürzen, aber mehr als das 6:10 gelingt nicht. Dann fliegt ein Schubert-Ball weit ins Aus und Voerde ist wieder zurück im Spiel.

Das sehen die Zuschauer auch im vierten Durchgang, in dem der TVV schnell wieder eine klare Führung holt. Bei 7:4 nimmt VfK-Coach Roland Schubert eine Auszeit – danach läuft es wieder bei den Berlinern. Sie gleichen zum 7:7 aus und holen sich wenig später mit 10:9 den ersten Matchball. Noch einmal geben beide Mannschaften im nun strömenden Regen alles. Dann setzt Schubert einen Rückschlag diagonal und unerreichbar ins Voerder Feld – und der VfK aus Berlin ist Deutscher Meister 2017. Voerde beendet die DM nach Platz vier im Vorjahr diesmal auf dem Treppchen – Silber für die Westdeutschen.

TV Voerde – VfK Berlin 1:3 (6:11, 6:11, 11:6, 9:11)

Für Berlin spielten: Lukas Schubert, Jascha Ohlrich, Tobias Andres, Sascha Zaebe, Daniel Hlebaroff, Manuel Kögel

Für Voerde spielten: Jan-Niklas Wolff, Matthias Fischer, Sebastian Pynappel, Philip Hofmann, Kevin Schmalbach, Ingo Hansen

Schiedsrichter: Michael Behrens

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