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Berlin fightet sich ins Finale

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Moslesfehn (DFBL/bec). Was für ein furioses Finale des ersten DM-Tages: In einer spektakulären Schlacht sichert sich der VfK aus Berlin den letzten freien Finalplatz. Mit 3:2 bezwingt der Meister der Nord-Bundesliga den Tv Wünschmichelbach.

Das Abschlussspiel spartet besser für den Südvertreter: DM-Neuling Wünschmichelbach um die wild aufspielenden Angreifer Dennis Gruber und Florian Zwintzscher nutzt die Anlaufschwierigkeiten der Berliner, die nach langer Wartezeit endlich auch auf den Centercourt dürfen. Mit 11:7 geht der erste Satz nach „Wü-Bach“.

Dann kämpfen sich World-Games-Sieger Lukas Schubert und sein ersatzgeschwächtes Team – Basti Kögel fehlt nach mehrfachem Rippenbruch – ins Spiel. Auf dem tiefen Moslesfehner Boden ist der VfK bei 5:4 das erste Mal vorne. Wünschmichelbach kommt zurück, geht 7:5 in Front. Den Satz holen aber die Berliner nach Übertritt Zwitzscher und anschließender Ausangabe – 11:9.

Nun ist der VfK im Turniermodus: Tobias Andres, Sascha Zaebe, Jascha Ohlrich und Lukas Schubert spielen all ihre Routine aus, Daniel Hlebaroff ist ebenfalls gut drin. Und so führen die Berliner schnell 4:2. Doch hartnäckige Wünschmichelbacher machen weiter Druck, sie gleich zum 5:5 aus. Danach wieder der VfK, der nach Leinenball Gruber bei 10:7 Satzbälle hat und wenig später mit einem Schubert-Ass das 11:8 holt.

Wer nun den DM-Neuling im Hintertreffen wähnt, irrt. Schnell steht es 4:1 für die Süddeutschen. VfK-Coach Roland Schubert reagiert, bringt den jungen Manuel Kögel für Hlebaroff – und prompt läuft es wieder besser. Berlin gleicht aus zum 6:6, kann den Satz aber nicht mehr komplett drehen. 11:9 heißt es am Ende für Wünschmichelbach.

Das beste Spiel des ersten DM-Tages geht in den Entscheidungssatz – und da zeigen beide Mannschaften noch einmal alles. Der VfK holt mit kurzen Bällen das 3:1, Wünschmichelbach gleicht aus, geht 4:3 nach vorne. Dann wieder der VfK mit 6:5 zum letzten Seitenwechsel und wenig später 9:5. Aber hartnäckige Südvertreter kämpfen sich bis zum 8:9 wieder herab. Dann ein bitterer Ball für den TVW: Schubert schlägt lang, alle im Stadion rechnen mit einem Ausball – und Nico Müller fälscht den Schlag noch ab. Matchball Berlin, 10:8. Der kann noch abgewehrt werden. Dann folgt zum Abschluss der spektakulärste Ballwechsel des erste DM-Tages – mit dem besseren Ende und dem Finaleinzug für den VfK.

Die Berliner treffen nach dem 3:2 auf Nord-Konkurrent TV Voerde, Wünschmichelbach spielt vorher gegen Titelverteidiger TSV Pfungstadt um die Bronzemedaille.

VfK Berlin – TV Wünschmichelbch 3:2 (7:11, 11:9, 11:8, 9:11, 11:9)

Für Berlin spielten: Lukas Schubert, Jascha Ohlrich, Tobias Andres, Sascha Zaebe, Daniel Hlebaroff, Manuel Kögel

Für Wünschmichlbach spielten: Florian Zwintzscher, Dennis Gruber, Brian Croseck, Jonas Schöter, Nico Müller

Schiedsrichter: Florian Reukauf

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