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Bardowick verliert Spitze an Brettorf

Bardowick mit Michaela Grzywatz ist die Tabellenführung los (Foto: DFBL/ssp)
> Bardowick mit Michaela Grzywatz ist die Tabellenführung los (Foto: DFBL/ssp)

Brettorf (DFBL/ssp). Erneuter Wechsel an der Tabellenspitze der 1. Bundesliga Nord der Frauen. Nach dem SV Moslesfehn und TSV Bardowick hat nun der TV Brettorf die Tabellenspitze erklommen. Mit zwei deutlichen Siegen gegen Bardowick und Schneverdingen setzte die Mannschaft von Trainerin Rieke Buck ihren Höhenflug fort.

In eigener Halle machten es die Schwarz-Weißen nur im ersten Satz gegen den bisherigen Tabellenführer Bardowick spannend. Mehrere Satzbälle der Brettorferinnen wehrte der TSV nervenstark ab. Beim 14:14 machte der Gastgeber seine Satzführung dann aber perfekt. Danach lief beim Team von Rieke Buck alles zusammen, auch begünstigt durch eine Verletzung von Bardoeick-Routinier Kathrin Wolter. Besonders Angreiferin Laura Marofke beeindruckte wieder einmal mit ihrem Leinenspiel und ließ dem Gegner damit keine Chance (15:14, 11:4, 11:4).

Ähnlich ging es für Brettorf gegen den TV Jahn Schneverdingen weiter. Dieser hatte zuvor einen 3:0-Erfolg gegen Bardowick gefeiert und war damit weiterhin ungeschlagen (11:8, 11:2, 11:5). Gegen einen furios aufspielenden TVB waren aber auch sie chancenlos, dafür fehlte gerade in der Offensive der nötige Druck. Brettorf siegte 3:0 (11:8, 11:2, 11:5) und stürmte auf Platz eins. „Ich wäre heute auch mit 2:2 Punkten zufrieden gewesen – aber das ist jetzt die absolute Superlative“, jubelte die glückliche TVB-Trainerin.

Hinter ihrem Team ist der Ahlhorner SV auf Platz zwei vorgerückt. Nach einem durchwachsenen Saisonstart konnten die Frauen von Edda Meiners aufatmen. Vom Spieltag in Oldendorf kehrten sie mit zwei Siegen zurück. Zunächst gewannen die Blau-Weißen das Derby gegen den SV Moslesfehn. In den entscheidenden Phasen blieb das Team um Janna Köhrmann konzentriert und siegte glatt in drei Sätzen (11:9, 11:6, 11:8). Im Anschluss überrollt der Ahlhorner Express mit zurückgewonnener Routine und mit Unterstützung einer hohen Eigenfehlerquote in Hagenahs Angriff den TSV mit 3:0 (11:2, 11:8, 11:8). „Heute konnten wir endlich unsere gewohnte Stärke abrufen und umsetzen“, zeigte sich Edda Meiners zufrieden mit der optimalen Tagesausbeute. Extrem eng ging es bereits im ersten Duell des Spieltages zu. Moslesfehn und Hagenah duellierten sich nach einer Moslesfehner Satzführung auf Augenhöhe – am Ende siegten die Mossis 3:1 (11:3, 8:11, 12:10, 12:10) und belegen damit Platz drei in der Tabelle. Hagenah bleibt ohne Punkte Tabellenschlusslicht.

Die ersten Zähler in dieser Saison sammelte der VfL Kellinghusen. In Berlin gewann die Mannschaft Rouven Kadgien und Torbjörn Schneider in einer engen Partie gegen Bayer Leverkusen mit 3:1 (12:10, 12:14, 11:6, 11:9), ehe es im Anschluss gegen den Gastgeber von Stern Kaulsdorf die fünfte Saisonniederlage gab. Kaulsdorf sorgte mit einem konstanteren Zuspiel dafür, dass Angreiferin Aniko Müller immer wieder erfolgreich in Szene gesetzt werden konnte (11:8, 12:10, 11:8). Der Sieg gegen Kellinghusen war für die Gastgeberinnen bereits der zweite Erfolg am Heimspieltag. Gegen Leverkusen hatte die Spielgemeinschaft bereits nach Satzrückstand mit 3:1 gewonnen (7:11, 11:8, 11:4, 11:6) und sich damit in der Tabelle auf den sechsten Rang vorgeschoben.

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