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Auch U18-Männer holen EM-Titel

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Kleindöttingen (DFBL/ssp). Der Titel der weiblichen U18 war gerade einmal eine Stunde her – da jubelte Deutschland ein weiteres Mal. Die männliche U18 machte es den Mädchen gleich und feierte mit einem Sieg gegen Österreich den Europameistertitel.

Bereits in der Vorrunde am Samstag hatte die Mannschaft von Kolja Meyer und Tim Lemke ihre Stärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt und war den Tag über ohne Satzverlust geblieben. Am Finaltag der Euro hielt diese eindrucksvolle Serie an, mit zwei 3:0-Erfolgen.

Kein wirkliches Problem war dabei das Halbfinale gegen die Vereinigten Staaten. Die Mannschaft aus Übersee hatte sich erst vor einem guten halben Jahr gefunden und sich seitdem fokussiert auf die europäischen Titelkämpfe vorbereitet. Als Gastgeber der kommenden Weltmeisterschaft gab es ein Sonderstartrecht für Kleindöttingen – und hier sorgten sie bereits mit tollen Szenen für Aufsehen. Deutschland begann mit Marc Löwe, Kai Mörbe, Manuel Kögel, Christopher Hafer und Mattias Zierer – im Laufe des Spiels rotierte das Trainer-Duo Meyer und Lemke. Insgesamt ein souveräner Auftritt in Vorbereitung auf das große Finale.

Hier wartete Österreich, die sich im Halbfinale gegen die Schweiz ins Endspiel gekämpft hatte. Gerade im ersten Abschnitt lieferten sich die ewigen Kontrahenten einen heißen Fight. Deutschland, mit Hauke Rykena, Johannes Jungclaussen, Hauke Spille, Mattias Zierer und Jakob Kilpper in der Startformation musste sich, anders als in der Vorrunde, nun deutlich strecken. Wie schon im WM-Finale vor einem Jahr zeigte sich Österreich stark, gerade Angreifer Christian Seidl versuchte, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Die entscheidenden Akteure standen am Ende aber auf deutscher Seite. Johannes Jungclaussen im Angriff, der im Laufe der Partie von vorne Rechts auf die Position des Hauptangreifers wechselte und auch Jakob Kilpper der als Fels in der deutschen Abwehr-Brandung agierte avancierten zu den Matchwinnern. Während der erste Durchgang noch extrem umkämpft und knapp war, Österreich wehrte gleich zwei Satzbälle ab, wurde es in den darauffolgenden Sätzen deutlicher. Auch durch österreichische Eigenfehler begünstigt ging Durchgang zwei an das Team von Kapitän Hauke Spille. Im dritten Satz, jetzt mit Vincent Neu für Hauke Rykena war es dann auch eine klare Sache. Deutschland holt, wie schon bei der EM 2015 und WM 2016 den Titel.

Deutschand – Österreich 3:0 (12:10, 11:5, 11:6)

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